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Hochfester Beton: Baustoff mit hoher Druckfestigkeit

14.04.2016, 09:58 Uhr | am (CF)

Hochfester Beton ist Beton mit einer besonders hohen Druckfestigkeit. In der Fachsprache ist gelegentlich auch von "Hochleistungsbeton" die Rede. Üblicherweise sind damit Baustoffe mit sehr ähnlichen oder sogar gleichen Eigenschaften gemeint.

Hochfester Beton vs. Normbetone

Die verschiedenen Arten und Formen von Beton werden in sogenannte Druckfestigkeitsklassen eingeordnet. Besonders gängige und häufig verwendete haben eine Druckfestigkeitsklasse von bis zu C80/105. Diese unterscheiden sich von Hochleistungsbeton beziehungsweise hochfestem Beton durch die Höhe des Zementgehaltes, der dem Baustoff während der Herstellung beigefügt wird. Dieser liegt üblicherweise zwischen 380 und 450 Kilo pro Kubikmeter und somit über dem normalfester Betone. Zusätzlich enthält Hochleistungsbeton silikatische Feinstäube, die die Druckfestigkeit erhöhen. Dies geschieht, indem die Feinstäube die Dichtheit der Konstruktion erhöhen sowie die Verbindung zwischen Gesteinskörnung und Zementstein optimieren. Die technische Weiterentwicklung des hochfesten Betons mit weiter verbesserter Druckfestigkeit wird als ultrahochfester Beton bezeichnet.

Hinweise für die Verwendung des Hochleistungsbetons

Hochfester Beton kann beispielsweise für besonders stark beanspruchte Stützen und Wände zum Einsatz kommen. Auch Bauteile, die stark biegebeansprucht sind, verlangen unter Umständen den Baustoff. Beispiele wären hier bestimmte Balken oder auch Brückenträger. Auch im Straßenbau wird regelmäßig hochfester Beton verwendet. Hochfester Beton weist einen besonders niedrigen Wasserzementwert auf. Die Wasserzugabe beträgt etwa das 0,25- bis 0,35-fache der Zementmasse, bei normalfestem Beton liegt der Wert bei etwa 0,5 bis 0,7. Entsprechend ist bei der Verarbeitung die Verwendung von einigen Zusatzmitteln erforderlich, um eine fließfähige beziehungsweise weiche Konsistenz zu erreichen. Fließmittel und Verflüssiger sind hier das Mittel der Wahl. Diese sorgen für eine Schmierwirkung sowie eine Verteilung der Zementagglomerate.

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