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Grauwacke: Tipps für den Einsatz der Sandsteine

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Grauwacke: Tipps für den Einsatz der Sandsteine

14.04.2016, 09:58 Uhr | nb (CF)

Grauwacke ist ein feinkörniger Sandstein, dessen Ursprung auch in Deutschland zu finden ist. Vor rund 330 bis 350 Millionen Jahren ist das Sedimentgestein als Folge von Gebirgsbewegungen entstanden und wird auch heute noch als Baumaterial verwendet.

Grauwacke: Herkunft und Entstehung

Grauwacke wird in Deutschland vor allem in der Eifel, im Frankenwald, im Harz, in der Lausitz, im Sauerland, im Thüringer Schiefergebirge und im Waldeck abgebaut. Je nach Herkunftsgebiet unterscheiden sich die Arten des Sandsteins. So gibt es neben der Edersee Grauwacke beispielsweise auch die Selker Grauwacke. In manchen Teilen Deutschlands, wie beispielsweise im Bergischen Land bei Lindau, lässt sich das Sedimentgestein in seiner Verwendung als Baumaterial bewundern. Zahlreiche Kirchen bestehen zu Teilen aus dem Sandstein. Entstanden ist Grauwacke aus Sedimenten, die sich in Gebirgsvortiefen abgelagert haben.

Klassisch-elegant mit hervorragenden Eigenschaften

Das Aussehen von Grauwacke zeugt von seiner Geschichte. Der meist dunkelgrau bis braungrau gefärbte Sandstein besteht zu weiten Teilen aus Quarz, Feldspat und unaufgearbeiteten Gesteinsbruchstücken. Zuweilen finden sich Einschlüsse von Seelilien und anderen Fossilien, die Rückschlüsse auf einstige Klimaverhältnisse zulassen. Seine Struktur reicht von grob- bis feinkörnig und er gilt als weiches Gestein.

Verwendung als Baumaterial

Nicht nur wegen seines ästhetischen Erscheinungsbilds ist Grauwacke ein beliebtes Sedimentgestein für den Einsatz im Bauwesen. Seine Langlebigkeit macht ihn zu einem ökologisch wertvollen und nachhaltigen Baumaterial. Er ist frost- und trittsicher und wird deshalb oft als Terrassen- oder Pflasterstein eingesetzt, wo er sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Aber auch in den Innenraum hält Grauwacke Einzug. So wird der Sandstein unter anderem als Bodenbelag oder Arbeitsplatte in der Küche verbaut.

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