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Einbruchrisiko in deutschen Großstädten

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Das sind Deutschlands Einbruchshochburgen

18.11.2016, 08:27 Uhr | Ralph Wefer sive Evermann, , zuhause.de, moe

Einbruchrisiko in deutschen Großstädten. In Dortmund, Gelsenkirchen und Essen ist das Einbruchrisiko besonders groß. (Quelle: imago/Westend61)

In Dortmund, Gelsenkirchen und Essen ist das Einbruchrisiko besonders groß. (Quelle: Westend61/imago)

Das Einbruchsrisiko in deutschen Großstädten ist höchst unterschiedlich. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik 2015 (PKS) des Bundeskriminalamts hervor. Besonders sicher lebt man demnach in Rostock, Augsburg und München. Dortmund, Gelsenkirchen und Essen sind hingegen Einbruchshochburgen. Diese Grafik zur Einbruchstatistik gibt einen schnellen Überblick über die wichtigsten Daten aus der PKS.

Die PKS weist unter anderem die Zahl der verübten Wohnungseinbrüche pro 100.000 Einwohner für sämtliche deutsche Großstädte mit über 200.000 Einwohnern aus.


Hier gelangen Sie zum Vollbild-Modus.

In dieser Karte sind die Wohnungseinbrüche in den Großstädten ab 200.000 Einwohnern erfasst. Unter "Fälle pro 100.000 Einwohner" sehen Sie, in welchen Städten die meisten Einbrüche pro Kopf passieren. Unter "Zunahme der Einbrüche" können Sie den Anstieg der Einbrüche seit 2009 nachvollziehen. In grün markierten Städten ist die Entwicklung rückläufig. Ansonsten gilt: Je dunkler die Farbe, desto höher die Quote. Unter "Aufklärungsquote" sehen Sie, wie viel Prozent der Einbrüchsfälle aufgeklärt wurden. Klicken Sie für mehr Infos auf die Städte. Die Daten stammen aus der aktuellen Kriminalitätsstatistik.

Einbruchrisiko in Dortmund 7,5-Mal höher als in Rostock

In Dortmund kamen 587,3 Fälle auf 100.000 Einwohner, in Rostock waren es nur 76,4. Die Statistik zeigt außerdem, dass gerade in vielen der Einbruchshochburgen die Aufklärungsquote besonders gering ist.

Bundesweit lag sie im Schnitt bei 15,2 Prozent. In vielen Städten mit besonders hohen Fallzahlen lag sie oft noch deutlich niedriger. Trauriges Schlusslicht in dieser Hinsicht ist Bremen mit einer Aufklärungsquote von nur 5,4 Prozent.

Einbruchshochburgen und ihre Aufklärungsquote

Das sind die zehn deutschen Großstädte mit dem höchsten Einbruchrisiko und ihre jeweilige Aufklärungsquote (AQ):

  1.) Dortmund: 578,3 Fälle*, AQ: 11 %

  2.) Gelsenkirchen: 564,3 Fälle*, AQ: 18 %

  3.) Essen: 527,9 Fälle* – AQ: 11 %

  4.) Düsseldorf: 514,1 Fälle*, AQ: 9,4 %

  5.) Hamburg: 510,9 Fälle*, AQ: 8,7 %

  6.) Bremen: 503,1 Fälle*, AQ: 5,4 %

  7.) Krefeld: 502,5 Fälle*, AQ: 10,9 %

  8.) Bochum: 499,9 Fälle*, AQ: 6,8 %

  9.) Köln: 489,3 Fälle*, AQ: 7,8 %

10.) Duisburg: 457,3 Fälle*, AQ: 15,2 %

Diese Städte sind besonders sicher

Das sind die zehn deutschen Großstädte mit dem geringsten Einbruchrisiko:

  1.) Rostock: 76,4 Fälle*, AQ: 16 %

  2.) Augsburg: 81,1 Fälle*, AQ: 12,7 %

  3.) München: 101,3 Fälle*, AQ: 16,1 %

  4.) Erfurt: 103,8 Fälle*, AQ: 23,8 %

  5.) Nürnberg: 108 Fälle*, AQ: 12 %

  6.) Chemnitz: 114,6 Fälle*, AQ: 20,4 %

  7.) Dresden: 120,3 Fälle*, AQ: 18 %

  8.) Stuttgart: 147,4 Fälle*, AQ: 28,1 %

  9.) Braunschweig: 150,9 Fälle*, AQ: 17,9 %

10.) Karlsruhe: 160,3 Fälle*, AQ: 8,5 %

*Fälle pro 100.000 Einwohner

Nicht nur in Großstädten wird eingebrochen

Insgesamt entfallen nicht einmal die Hälfte aller Einbruchsdelikte in Deutschland auf Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern (48,4 %).

Auch wer in Kleinstädten oder auf dem Land wohnt, kann also nicht sicher sein, von Einbrüchen verschont zu bleiben. Fast ein Viertel aller Einbrüche (24 Prozent) wurden in Städten und Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern verübt.

Einbruchschutz-Maßnahmen wirken

Sinnvoll sind Investitionen in Sicherheitstechnik, die den Einbruchschutz von Haus und Wohnung verbessert. Viele solcher Einbruchschutz-Maßnahmen werden staatlich gefördert. Ohnehin sind die Kosten für wirksamen Einbruchschutz meist überschaubar.

In Einfamilienhäusern sollte man vor allem Fenster und Terrassentüren einbruchsicher machen, im Mehrfamilienhaus dringen Einbrecher meist durch Fenster im Erdgeschoss oder die Wohnungstüren ein. Leider taugen Türsicherungen wenig, wie die Stiftung Warentest herausfand. 

Die Kriminalprävention der örtlichen Polizeibehörden beraten kostenlos und oft sogar vor Ort darüber, welche Einbruchschutz-Maßnahmen im Einzelfall sinnvoll, welche Produkte empfehlenswert und welche Handwerker erfahren in der fachgerechten Montage der Produkte sind.

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