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Japansäge: Spezialist für schmale Schnittfugen im Holz

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Japansäge: Spezialist für schmale Schnittfugen im Holz

31.10.2016, 17:18 Uhr | jb (CF)

Bei der Japansäge, auch Nokogiri genannt, handelt es sich um eine aus Japan stammende Handsäge. Die Nokogiri erfreut sich hierzulande steigender Beliebtheit und bildet das japanische Pendant zur Feinzugsäge und zum europäischen Fuchsschwanz.

Japansäge basiert auf dem Zugprinzip

In Japan – und seit Längerem auch schon in allen anderen Teilen der Welt – verwenden Handwerker und Hobbybastler die relativ teure Nokogiri für Holzarbeiten. Gesägt wird mit der Japansäge nach dem Zugprinzip; dieses ist gänzlich einfach: Sie setzen die Säge ans Holz und ziehen zurück, sodass das Sägeblatt ins Holz schneidet. Seit wenigen Jahren lässt sich der Trend beobachten, dass die Japansäge die klassische Feinsäge hierzulande mehr und mehr ersetzt. Kein Wunder, ist die Schnittqualität doch meist hervorragend. Im Folgenden lesen Sie mehr zu den einzelnen Japansäge-Typen Ryoba, Kariwaku, Dozuki, und Kataba.

Ryoba: Werkzeug für tiefe Quer- und Längsschnitte

Die Ryoba ist sowohl die gebräuchlichste als auch die vielseitigste Japansäge. Sie eignet sich besonders gut für tiefe Quer- und Längsschnitte. Eine Seite der zweiseitig verzahnten Säge hat eine sogenannte Trapezverzahnung, die andere eine Dreiecksverzahnung.

Weitere Japansägen: Kariwaku, Dozuki und Kataba

Mit der Kariwaku können Sie tiefe und lange Schnitte vollziehen. Sie besitzt eine doppelte Verzahnung ohne Rücken und eignet sich am besten für Schnitte, die quer und diagonal zur Holzfaser angesetzt werden. Die Dozuki ist im Gegensatz zur Kariwaku speziell für kleinere Arbeiten und Einschnitte geeignet. Die einseitig verzahnte Säge mit verstärktem Rücken kann im Sägeblatt mitunter sehr dünn ausgeführt sein. Die Verstärkung am Rücken erlaubt eine erleichterte Führung, da das Blatt versteift ist. Die Kataba ist wie die Dozuki auch nur einseitig verzahnt, hat aber keinen verstärkten Rücken. Charakteristisch für diese Japansäge ist der Griff, der aussieht wie ein Pistolengriff. Sie können mit der Kataba unter anderem Ablängen und tiefe Schnitte auf Zug vollziehen.

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