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Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom: Worauf Sie achten sollten

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Vorsicht bei Ökostrom: auf Zertifikate achten 

26.04.2011, 12:18 Uhr | dpa-tmn

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom: Worauf Sie achten sollten. Genau hinschauen: Nicht jeder Ökostrom ist auch tatsächlich öko. (Foto: Imago)

Genau hinschauen: Nicht jeder Ökostrom ist auch tatsächlich öko. (Foto: Imago)

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Denn nur der Anbieter, der wirklich Strom aus regenerativen Quellen erzeugt und am besten auch noch in dafür notwendige Produktionsanlagen investiert, verkauft auch echten Ökostrom. Alle anderen Wettbewerber beteiligen sich am weithin verbreiteten Etikettenschwindel - dem Handel mit Ökostrom-Zertifikaten.

Der Ankauf von Ökostrom-Zertifikaten liegt derzeit weltweit voll im Trend, da immer mehr Verbraucher grünen Strom aus der Dose beziehen wollen. Doch der Handel hat einen Haken: Die Zertifikate bescheinigen den Atom- und Kohlekraftwerken, dass ihr konventioneller Strom Ökostrom ist. Die Stiftung Warentest aus Berlin rät Verbrauchern daher, nur Ökostrom von Anbietern zu beziehen, die auch in erneuerbare Energien investieren.

Ökostrom oft umdeklarierter Atomstrom

Nicht empfehlenswert ist laut Stiftung Warentest das Renewable Energy Certificate System (RECS). Denn dieses erlaubt die Umdeklarierung des Stroms. Ein Beispiel: In Skandinavien besitzt ein Energieunternehmen Wasserkraftwerke, und für jede erzeugte Megawattstunde Strom erhält es ein RECS-Zertifikat. Ein deutscher Stromanbieter, der seinen Strom hauptsächlich in Kohlekraftwerken produziert, kann diese Zertifikate kaufen und damit einen Ökostromtarif anbieten. Physikalisch liefert er an seine Kunden aber weiterhin den Kohlestrom.

Auf diese Zertifikate ist Verlass

Das Ok-Power Label und das Grüner Strom Label (GSL) bestätigen hingegen, dass ein Anbieter Strom umweltfreundlich produzieren lässt. Hinter beiden Siegeln stehen Naturschutz- und Verbraucherverbände. Laut "Finanztest" (Heft 5/2011) haben derzeit 90 Tarife das GSL-Label und 56 Tarife das Ok-Power-Label. Auch der TÜV vergibt Zertifikate. Kunden sollten hierbei aber aufpassen, denn mitunter zertifizieren diese Siegel nur Nebensächlichkeiten, etwa das Einhalten einer Preisgarantie. Manche anderen Anbieter ließen sich vom TÜV dagegen auch strenge Selbstverpflichtungen zertifizieren.

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