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Das ganze Jahr richtig lüften und Schimmel verhindern

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Übergang zwischen Winter und Sommer  

Richtig lüften: Warum jetzt länger besser ist

07.04.2017, 16:38 Uhr | mb/sj, dpa-tmn

Das ganze Jahr richtig lüften und Schimmel verhindern. Eine Frau öffnet ein Fenster (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/gpointstudio)

Im Frühling lohnt sich langes Lüften (Quelle: gpointstudio/Thinkstock by Getty-Images)

In der Übergangszeit zwischen Winter und Sommer ist es tagsüber oft warm und abends kalt: Sie sollten Ihr Lüftungs- und Heizverhalten daher an die veränderten Witterungsbedingungen anpassen – sonst bildet sich gesundheitsschädlicher Schimmel in der Wohnung.

So lüften Sie im Frühling richtig

Ein Tipp für die Frühlingszeit: Jetzt besser länger lüften. Denn je wärmer die Außentemperatur wird, umso mehr Feuchtigkeit enthält sie. Es dauert also länger, bis sie überschüssige Feuchtigkeit aus dem Bad, der Küche oder dem Wohnzimmer aufnimmt.

Pro Lüftungsvorgang sollten Sie das Fenster also mindestens 10 bis 15 Minuten weit öffnen und dabei die Heizkörperventile schließen. Außerdem ist es ratsam, möglichst zwei gegenüberliegende Fenster vollständig zu öffnen, um die komplette Raumluft auszutauschen. Wer dauerhaft die Fenster kippt, verschwendet hingegen unnötig Energie und erhöht die Schimmelgefahr.

Die richtige Raumtemperatur ist wichtig

Auch niedrige Raumtemperaturen – unter 14 Grad Celsius – können die Schimmelbildung begünstigen. Allerdings können Verbraucher sechs Prozent Heizkosten sparen, wenn sie die Raumtemperatur um ein Grad Celsius reduzieren. Tagsüber sind in Wohn- und Arbeitsräumen 20 Grad Celsius ausreichend. Nachts können Sie die Temperaturen auf 16 Grad absenken. Wer nachts die Vorhänge oder Jalousien zuzieht, kann zusätzlich Heizenergie einsparen.

Was tun gegen Wasserpfützen?

Oft sammelt sich auch Kondenswasser auf der Fensterbank – und erhöht die Schimmelgefahr im Bereich des Fensters. Ursache kann ein schlecht isoliertes Fenster sein. Feuchtigkeit sammelt sich immer dort, wo es am kältesten ist. In älteren Wohnungen sind das oft die Fenster, in modernen Gebäuden ist es häufig eine Ecke der Außenwand. Tauwasser sollten Sie regelmäßig wegwischen. Außerdem sollte ein Fachmann den Ursachen auf den Grund gehen, um auszuschließen, dass ein schwerer wiegendes Problem vorliegt.

Auch ungenutzte Räume ein wenig heizen

Wer sich über Nacht oder tagsüber nicht in seiner Wohnung aufhält, sollte die Heizung nicht ganz abschalten. Heizkosten können Sie auf diese Weise nur bedingt sparen, da zum Aufheizen der ausgekühlten Räume besonders viel Energie benötigt wird. Besser ist es, Sie halten für die Zeit der Abwesenheit eine Grundtemperatur von 15 bis 17 Grad aufrecht. Bei der Rückkehr lässt sich die Temperatur dann wieder schnell und mit geringem Energieaufwand steigern.

Mit dichten Fenstern und Türen beim Heizen sparen

Besonders bei älteren Häusern sind Fenster und Türen häufig nicht perfekt abgedichtet, was ebenfalls zum Auskühlen der Wände beiträgt. Abhilfe bieten Zugluftstopper unter den Türen. Mit selbstklebenden Gummi- oder Schaumstoffstreifen können Sie Fenster und Türen einfach und effektiv abdichten, damit die Wärme im Zimmer bleibt. Unter Umständen kann sich bei veralteten Fenstern sogar ein Umrüsten lohnen.

Richtiges Lüften im Winter

Auch bei frostigem Winterwetter sollte die Wohnung mindestens zweimal täglich gut durchlüftet werden. Die Fenster sollten dann für wenigstens fünf Minuten weit aufgerissen werden, um Schimmel vorzubeugen. Die meisten jedoch kippen die Fenster bei kalten Temperaturen lediglich. Dann wird es in der Wohnung zwar kalt, aber es findet kein Austausch zwischen warmer und kalter Luft statt. So kann die feuchte Raumluft nicht nach draußen entweichen.

Auch bei längerer Abwesenheit im Winter ist es wichtig, die Wohnung nicht auskühlen zu lassen. Denn sonst drohen Frostschäden. So können bei Kälteeinbruch Wasserrohre platzen – und Wasserschäden führen schnell zu Schimmel. Selbst die Frostschutzstellung am Heizkörper bietet bei Extremfrost keinen ausreichenden Schutz gegen das Zufrieren der Leitungen. Wer die Heizung dann nur auf das Schneeflockensymbol stellt, verliert im Schadensfall sogar den Versicherungsschutz, weil er nicht seiner Heizpflicht nachgekommen ist.

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