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Private Windkraftanlagen: Energie aus dem Garten?

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Private Windkraftanlagen: Energie aus dem Garten?

29.03.2012, 09:23 Uhr | fb (CF)

Bei Energie aus Windkraft denkt man meist an riesige Windkrafträder. Für den privaten Gebrauch gibt es jedoch auch kleinere Anlagen, die vorwiegend zur Deckung des eigenen Energiebedarfs gedacht sind. Aufgrund der relativ hohen Kosten will die Anschaffung aber wohl überlegt sein.

Lohnt sich eine private Windkraftanlage?

Im Zuge der steigenden Energiepreise denken viele private Verbraucher über alternative Energiequellen wie Solar- oder Windkraft nach. Während Sonnenkollektoren mittlerweile häufig zu sehen sind, haben Windkrafträder im eigenen Garten immer noch Seltenheitswert. Dabei werden sie inzwischen sogar von der Verbraucherzentrale Nordrheinwestfalen empfohlen, weil der private Energiebedarf damit in sonnenarmen, windigen Gegenden noch effektiver gedeckt werden kann als mit einer Solaranlage. Auch die Experten von biallo.de, einem Verbraucherportal für private Finanzen, rechnen damit, dass sich eine private Windkraftanlage in einem überschaubaren Zeitraum amortisiert haben wird.

Kriterien für den Bau einer privaten Windkraftanlage

Für die Wirtschaftlichkeit einer Windkraftanlage für den Privatgebrauch ist vor allem der richtige Standort entscheidend. Der Rotor sollte zudem beweglich sein, sodass der Wind aus verschiedenen Richtungen für die Energiegewinnung genutzt werden kann. Laut dem Onlineratgeber stromfalke.de eignen sich für den privaten Gebrauch vor allem Windkraftanlagen mit einer Leistung bis zu 30 Kilowatt. Es gibt aber auch sogenannte Mikro-Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von 1,5 Kilowatt. Allerdings kann nicht auf jedem Grundstück ein Windkraftrad aufgestellt werden. Die Rotorhöhe muss mindestens vier Meter betragen und mindestens so hoch sein wie die umgebenden Gebäude. Zu Hindernissen muss ein Abstand von 20 Metern eingehalten werden. Häuserschluchten und Windschneisen wirken sich positiv auf den Energieertrag aus.   

Kosten der Energiegewinnung durch Windkraft

Leider sind kleine, private Windkraftanlagen deutlich teurer als große. Sie sollten Investitionskosten in Höhe von 2.000 bis 4.000 Euro pro Kilowatt einkalkulieren, dazu fallen laufend Kosten für Wartung, Instandhaltung und Versicherungen an. Lassen Sie sich vor dem Kauf gut beraten und setzen Sie auf Qualität, denn davon hängt entscheidend die Lebensdauer Ihrer privaten Windkraftanlage ab (bei Qualitätsprodukten zehn bis 20 Jahre). Wichtig ist auch, die erforderliche Baugenehmigung einzuholen und auf einen guten Lärmschutz zu achten. Wenn Sie mehr Energie erzeugen, als Sie privat verbrauchen, können Sie den Überschuss ins örtliche Stromnetz einspeisen, wofür Sie eine Einspeisevergütung erhalten.

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