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Heizen mit Biomüll: Klimafreundliches Brennmaterial

29.03.2012, 09:24 Uhr | nw (CF)

Wenn Sie Ihr Haus mit Biomüll heizen, schonen Sie Klima und Umwelt und können darüber hinaus viel Geld sparen. Dazu müssen Sie eine Biomasseheizung in Ihr Haus einbauen, die sich mit möglichst vielen unterschiedlichen Brennstoffen befeuern lässt.

Alternative Methoden zum Heizen

Das Heizen mit Biomüll ist deshalb so interessant, weil derzeit mit Hochdruck nach Alternativen zu den herkömmlichen Heizmethoden gesucht wird. Fossile Brennstoffe setzen sehr viel von dem klimaschädlichen Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) frei und sind immer mehr im Schwinden begriffen. Dadurch steigen die Preise für Öl, Kohle und Gas unaufhaltsam an. Biomasseheizungen werden mit organischem Material befeuert und setzen nur so viel Kohlendioxid frei, wie die Pflanze während des Wachstums aufgenommen hat. Damit ist das Heizen mit Biomasse klimaneutral.

Biomüll als umweltschonendes Brennmaterial

Biomasseheizungen werden hauptsächlich mit Holzpellets oder Holzscheiten betrieben. Forstwissenschaftler warnen jedoch davor, zu viel Holz zu verheizen, das als wertvoller Baustoff für den Hausbau oder die Möbelfertigung gebraucht wird. Wenn Sie mit Biomüll heizen, verfeuern Sie dagegen ohnedies anfallende Abfälle wie Ast- und Zweigschnitt, Heu, Stroh, Ernterückstände wie Getreide- und Pflanzenreste, Holzreste oder Sägespäne. Selbst Viehmist lässt sich laut dem Onlineratgeber haueser-daemmen.de zum Heizen mit Biomüll nutzen.

Wichtig: Flexible Biomasseheizung nötig

Das Bauportal bauemotion.de weist darauf hin, dass Ihre Biomasseheizung für die Verwendung unterschiedlicher Brennstoffe geeignet sein muss. In diesem Fall sorgt eine elektronische Steuerung dafür, dass der unterschiedliche Biomüll trotz anderer Brenneigenschaften und Restfeuchte reibungslos verbrennt. Eine solche Heizung hat auch den Vorteil, dass Sie je nach Verfügbarkeit unterschiedliche Brennstoffe einsetzen und bei Bedarf auch auf gekaufte Holzpellets zurückgreifen können. Der in einem normalen Haushalt anfallende Biomüll reicht zum Heizen nämlich in der Regel nicht aus. Fragen Sie aber ruhig bei Bauern oder Holz verarbeitenden Betrieben in Ihrer Region an. Manche Hausbesitzer zeigen sich bei der Beschaffung von Biomüll durchaus erfinderisch und sichern sich beispielsweise Kirschkerne aus der benachbarten Marmeladenfabrik.

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