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Umweltfreundlich heizen: Schadstoffe durch Brennholz vermeiden

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Umweltfreundlich heizen: Schadstoffe durch Brennholz vermeiden

10.09.2012, 09:19 Uhr | cb (CF)

Günstiges Heizen wird heute immer wichtiger. Kamine bieten dabei eine gute Alternative. Bei einem falschen Umgang mit Brennholz entstehen jedoch Schadstoffe, die nicht nur die Umwelt belasten, sondern auch die Raumluft vergiften. Welches Brennholz für den Kamin am besten taugt.

Schadstoffe entstehen durch Feuchtigkeit

Wenn sich über dem Feuer im Kamin stinkender und qualmender Rauch entwickelt, liegt das meist daran, dass das Brennholz zu feucht ist. Schon ein geringfügig höherer Wasseranteil im Holz kann die Abgaswerte bei der Verbrennung stark beeinflussen. Deutliche Ergebnisse dazu liefert eine Untersuchung von Kaminöfen der Stiftung Warentest. Die Tester verbrannten zu diesem Anlass zunächst Brennholz mit einer Restfeuchte von 14 Prozent. Um Vergleichswerte zu bekommen, verbrannten sie danach Scheite mit einem Feuchtegehalt von 25 bis 35 Prozent. Das Ergebnis: Der Staubgehalt im Abgas vervielfachte sich. Für Kaminbesitzer können die Schadstoffe, die durch das Heizen mit Holz entstehen gesundheitsschädlich wirken, warnt die Stiftung Warentest, da die kleinen Partikel des Feinstaubs in die Lunge dringen und dabei auch Giftstoffe transportieren. Ebenso könnten schädliche Gase, die beim Heizen mit feuchtem Holz entstehen, in die Luft der Innenräume entweichen.

Schlecht für Umwelt und Heizkosten

Wenn der Verbrennungsprozess sich durch einen erhöhten Wassergehalt im Holz verschlechtert, entstehen große Konzentrationen von umweltbelastendem Kohlenmonoxid und Kohlenwasserstoffen. Um einen zu großen Schadstoffausstoß zu verhindern, ist es laut Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetzes daher verboten, Holz mit einer Feuchte von mehr als 25 Prozent zu verbrennen.

Auch was die Heizkosten angeht, ergibt sich für Kaminbesitzer, die falsch heizen ein Nachteil: Der Energiewert des Brennholzes verschlechtert sich durch Feuchtigkeit. Heizen Sie mit feuchtem Holz, steht ein Drittel der Energie, die normalerweise dabei entsteht, nicht für die Beheizung des Raumes zur Verfügung, weil sie teilweise für das Verdampfen des Wassers verbraucht wird.

Tipps für das richtige Brennholz

Um die Umwelt und Ihre Gesundheit zu schützen, sollten Sie daher schon bei der Anschaffung des Brennholzes auf einige Punkte achten. Frisch geschlagenes Holz sollte zunächst gespalten und dann etwa zwei Jahre an einem hellen, geschützten und luftigen Ort getrocknet werden. Kaufen Sie fertiges Brennholz, sollte Sie der Anbieter verbindlich über den Feuchtegrad des Holzes aufklären. Dieser sollte möglichst bei 15 Prozent liegen.

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