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Heizen mit Fernwärme: Vorteile und Nachteile

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Heizen mit Fernwärme: Vorteile und Nachteile

13.09.2012, 09:35 Uhr | tl (CF)

Wer mit Fernwärme heizt, hat den Vorteil, dass er keine eigene Heizung im Keller braucht. Ob Sie die Technik zum Heizen nutzen können oder sogar müssen, hängt allerdings in der Regel von Ihrem Vermieter oder Ihrer Wohngegend ab.

Vorteile der Heiztechnik

Fernwärme kann durch verschiedene Brennstoffe wie Öl, Gas oder auch Biomasse mittels Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt werden. Die Technik wird sowohl zum Heizen als auch für die Bereitstellung von warmem Wasser genutzt. In die heimischen Wohnräume gelangt die Wärme über gedämmte Rohrleitungen, die in der Regel unterirdisch verlegt sind. Meist wird eine ganze Stadt oder ein Stadtteil mit Fernwärme versorgt. Wer in dem entsprechenden Gebiet wohnt, benötigt zum Heizen also keine Zentralheizung im Keller. Ein besonders großer Vorteil der Technik ist ihr ökologischer Nutzen, da Fernwärme häufig aus überschüssiger Wärme entsteht, die in Kraftwerken oder Fabriken produziert wird und sonst ungenutzt abgegeben werden würde.

Vorteil von Fernwärme ist auch, dass bei ihrer Verwendung zum Heizen keine Abgase entstehen und daher kein Schornstein oder Abgasrohr erforderlich ist. Die Betriebs- und Wartungskosten sind zudem dauerhaft niedrig, berichtet die "Rheinische Post" (RP) in einem Artikel zum Thema. Ein Nachteil ist dagegen, dass durch den Transport der Wärme über lange Strecken ein großer Teil der Energie verloren geht. Im Vergleich zu anderen Heizsystemen ist die Energieeffizienz von Fernwärme damit deutlich geringer.

Wer kann mit Fernwärme heizen?

Ob Sie Fernwärme zum Heizen nutzen können, hängt davon ab, ob Ihr Wohngebiet von einem Anbieter damit versorgt wird. Andersherum bedeutet es aber auch, dass Sie dazu verpflichtet sein können, Fernwärme zu nutzen, wenn Sie in einer bestimmten Gegend bauen. Wenn ein solcher Anschlusszwang besteht, dürfen Sie keine andere Heizungsart verwenden.

Auch auf dem Land ist es übrigens möglich, Fernwärme einzusetzen. Werden einzelne Gebäude oder kleinere Wohnsiedlungen beliefert, spricht man dann von Nahwärme.

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