Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Energie > Heizung >

Wasserstoffheizung: Energiesystem der Zukunft?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Wasserstoffheizung: Energiesystem der Zukunft?

17.09.2012, 09:51 Uhr | ah (CF)

Wasserstoffheizungen könnten ein wichtiger Baustein bei der Energiewende werden, denn bei diesem Heizsystem entstehen keine Schadstoffe. Noch allerdings ist die Wasserstoffheizung für Privathaushalte in der Testphase.

Energie ohne Schadstoffentstehung

Wasserstoff hat als saubere Energiequelle einen Vorteil gegenüber Wind und Sonne: Er ist jederzeit und überall verfügbar. Schon seit Jahrzehnten sind daher Wasserstoffheizungen und weitere Technologien in der Entwicklung. Deutschlands erstes Wasserstoff-Hybridkraftwerk in Prenzlau, das 2011 den Betrieb aufgenommen hat, erzeugt und speichert Energie aus dem Zusammenspiel von Wind, Biogas und Wasserstoff. Aus überschüssiger Windkraft stellt es Wasserstoff her, der in Tanks gespeichert wird, berichtet der "Focus" in einem Artikel zum Thema. Auch in Zeiten hohen Stromverbrauchs kann das Werk damit fehlende Wind- und Sonnenenergie ausgleichen - und das nach Angaben der Betreiber ohne Schadstoffausstoß.

Wasserstoffheizung im Test

Die Wasserstoffheizung für zu Hause gibt es bisher jedoch noch kaum. In ausgewählten Haushalten soll eine Testreihe zeigen, ob dieses Heizsystem serienmäßig funktionieren kann. Nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks, der sich dem Thema Wasserstoffenergie widmet, nehmen 100 Haushalte an dem Versuch teil (Stand: August 2012). In der Brennstoffzelle der Wasserstoffheizung wird Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Wasserstoff kann direkt verheizt oder bei geringerem Bedarf gespeichert werden.

Nachteil: Energieaufwand ist hoch

Der Nachteil der Wasserstoffheizung ist damit bereits angedeutet: Wasserstoff kommt nur in gebundener Form vor, muss also erst aus Wasser oder Methan gewonnen werden, bevor er als Brennstoff nutzbar ist. Das setzt zunächst einen Energieeinsatz voraus - eines der Hauptargumente, die Kritiker gegen die Wasserstoffheizung vorbringen. Zudem entsteht bei der Abspaltung von Wasserstoff mithilfe von Wasserdampf klimabelastendes Kohlendioxid.

Der Bayerische Rundfunk zitiert dazu den Ingenieur Ulf Bossel, der dem Heizsystem mit Wasserstoff gegenüber nach langjähriger Erfahrung mittlerweile kritisch eingestellt ist: Die Wasserstoffwirtschaft sei ein "riesiges Energie-Verlustspiel". Stattdessen solle man sich auf den Ausbau des Stromnetzes konzentrieren.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Shopping
Allnet Flat Plus mit Samsung Galaxy S8 im besten D-Netz
zu congstar.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017