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Kaminofen gebraucht kaufen: Tipps

03.12.2013, 10:36 Uhr | sj (CF)

Neue Kaminöfen sind nicht gerade billig: Günstige Modelle starten bei etwa 1.000 Euro. Wer Geld sparen und einen Kaminofen gebraucht kaufen möchte, sollte allerdings aufpassen. Denn die Heizgeräte müssen die aktuellen Grenzwerte für Feinstaub einhalten. Folgende Tipps helfen Ihnen bei der Entscheidung für oder gegen einen gebrauchten Kaminofen.

Kaminofen gebraucht kaufen: Grenzwerte beachten

Online-Auktionshäuser und Privatanbieter locken mit Schnäppchenpreisen für gebrauchte Kaminöfen. Doch Vorsicht: Damit können Sie ganz schön reinfallen. Denn für alte Heizgeräte, die den Besitzer wechseln und an einem anderen Standort betrieben werden, gelten seit Anfang 2010 bestimmte Bedingungen. Diese sind in der Ersten Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV) festgelegt.

Wenn Sie einen Kaminofen gebraucht kaufen, darf der die vorgeschriebenen Höchstwerte für Feinstaub und Kohlenstoffmonoxid (CO) nicht überschreiten. Die Übergangsregelungen, die sonst für Altgeräte gelten, greifen nicht, wenn ein Kaminofen verkauft und an einem neuen Standort in Betrieb genommen wird.

Der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) empfiehlt, online zu prüfen, ob die Feuerstätte die Anforderungen erfüllt. Tipp: Lassen Sie sich vom Vorbesitzer die Typprüfung vorlegen.

Tipps für Besitzer eines alten Kaminofens

Wenn Sie einen Kaminofen gebraucht kaufen, der die Feinstaubgrenzwerte nicht einhält, bleibt Ihnen nur der Gang zum Schrotthändler. Gleiches gilt für diejenigen, die das alte Schätzchen nicht mehr loswerden. Denn selbst mit einer Nachrüstung durch einen Feinstaubfilter lässt sich der Wirkungsgrad des alten Kaminofens nicht erhöhen. "Wer über den Kauf eines Kaminofens nachdenkt, sollte sich am besten für ein Neugerät entscheiden", so Dipl.-Ing. Frank Kienle, Geschäftsführer des HKI im Interview mit dem Magazin "haustechnikdialog.de". 

Der Fortschritt in der Verbrennungstechnik ist sowohl für die Umwelt als auch für Ihren Geldbeutel ein wichtiges Argument. Tipp: Wer sich nicht von seinem antiken Kaminofen trennen will, kann diesen als dekoratives Element behalten.

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