Tödliches Gas

Vor Heizperiode CO-Melder installieren

05.10.2017, 09:51 Uhr | Simone A. Mayer, dpa-tmn

Vor tödlichem Kohlenstoffmonoxid warnen nicht die üblichen Rauchmelder, sondern spezielle CO-Melder.

Es entweicht unbemerkt aus kleinen Öffnungen und kann töten: Kohlenstoffmonoxid. Was Heizungsbesitzer tun können, erfahren Sie hier.

Defekte Heizungen und Kamine können Kohlenstoffmonoxid verströmen – und so lebensgefährlich werden. Auch in der Nähe von Gasthermen besteht das Risiko, erläutert die Initiative Elektro+ in Berlin. Nicht die üblichen Rauchmelder, sondern spezielle CO-Melder warnen vor dem Austritt dieses farb-, geruch- und geschmacklosen Gases.

Wie funktionieren die Melder?

Elektrochemische Sensoren messen immerzu den Gehalt von Kohlenstoffmonoxid in der Raumluft. Überschreitet er einen bestimmten Schwellenwert, schlägt der Melder mit einem lauten Ton oder optischem Signal Alarm.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Verbraucher müssen beim Kauf darauf achten, einen CO-Melder nicht mit einem CO2-Sensor oder Raumluftsensor zu verwechseln. Letztere messen das Kohlenstoffdioxid in der Luft, was ein Indikator für die Luftqualität ist. Ist dieser Wert hoch, sollte gelüftet werden.

Ist Kohlenstoffmonoxid wirklich so gefährlich?

Im vergangenen Winter hatte ein tödliches Unglück viele Gartenlaubenbesitzer aufgeschreckt: Im Januar 2017 starben sechs Teenager in einer Laube im unterfränkischen Arnstein, nachdem aus einem Stromaggregat Kohlenmonoxid ausgetreten war.

Was Sie noch tun können, um eine Vergiftung zu verhindern, lesen Sie hier.

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