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Gartenmöbel für die neue Sommersaison

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Neue Gartenmöbel für das Wohnzimmer im Freien

30.03.2011, 11:16 Uhr | dpa-tmn

Gartenmöbel für die neue Sommersaison. Bequeme Loungemöbel erobern die Terrasse (Foto: MBM)

Bequeme Loungemöbel erobern die Terrasse (Foto: MBM)

Endlich wieder Sonne! Jetzt will man raus auf Veranda und Balkon und Kaffe trinken oder einfach ein Sonnenbad genießen. Passende Gartenmöbel müssen her. Am bequemsten hat es, wer über viel Platz verfügt. Denn immer mehr Hersteller bieten opulente Sofas, breite Liegen und Lounge-Möbel für draußen an. Der Trend geht eindeutig zum Wohnzimmer im Freien. Aktuelle Gartenmöbel-Trends sehen Sie auch in unserer Foto-Show.

Garten, Balkon und Terrasse werden mit immer hochwertigeren Möbeln ausgestattet. "Diese Modelle lassen sich dank innovativer Hightech-Materialien ganzjährig nutzen", sagt Trendexpertin Henriette Preiß von der Kölnmesse. Um selbst bei durchwachsenem Wetter draußen relaxen oder feiern zu können, hat die Branche diese Möbel wetterfest gemacht. Die Gewebe sind laut Preiß wasserabweisend, schimmelresistent und leicht zu reinigen.

Gartenmöbel mit Gebrauchsspuren im Trend

Wie die Möbel für das Haus werden auch Gartenmöbel neuerdings gemäß dem Motto "Zurück zur Natur" absichtlich von den Herstellern mit Gebrauchsspuren, Rissen und Unebenheiten versehen, sagt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Es dominieren Weiß sowie eine Vielzahl an Beige- und Brauntönen die Farbpalette der Möbel. Akzente setzen Kissen, Kerzen und Leuchten.

Das Spiel der Designer mit Gegensätzlichem zeigt sich in einem Mix der Materialien. Gefragt seien vor allem Kombination aus Edelstahl, Holz und Textilien, sagt Geismann. Der Hersteller Weishäupl kombiniert etwa weiß lackiertes Metall und Holz für eine Sitzecke mit Stühlen. In Liegen und Stühlen findet man oft sogar einen Dreifach-Mix, der mit einem Glastisch als Beisteller vervollständigt wird.

Weiterhin beliebt sind Geflechtmöbel aus Naturmaterialien wie Rattan oder aus Kunststoff. Neu sind hier Kombinationen von zwei oder gar drei Farben sowie Lackierungen in schimmernden Metallictönen wie Bronze und Kupfer. Angesagt sind in dieser Saison auch Gartenmöbel mit einem Aluminiumrahmen und straff gebundenen Auflagen aus gewebten Gurten. Die Gurte bilden mit dem Gestell "eine harmonische Gesamteinheit", wie Geismann erläutert.

Auch der Balkon hübscht sich auf

Selbst auf kleinstem Raum wollten Freiluftfanatiker und Sonnenanbeter den größtmöglichen Komfort haben. "Schöne, teure Möbel gehören heute auch zur Grundausstattung eines Balkons", sagt Preiß. Grund dafür ist die wachsende Zahl gut verdienender Verbraucher, die in einer Wohnung und nicht in einem Haus wohnen. Für sie kreieren die Unternehmen designorientierte Gestaltungskonzepte, die den begrenzten Platz nutzen.

"Bei großen Gärten kann man Möbel in nahezu beliebiger Menge und Größe kaufen. Bei engen Balkonen oder Terrassen muss vorab der Stellplatz berechnet werden", rät Möbelexpertin Doris Haselmann. Für einen Stuhl sollte man eine Stellfläche von zirka 50 mal 65 Zentimetern plus 20 bis 30 Zentimeter fürs Wegschieben des Stuhls beim Aufstehen einplanen. Auch für Stühle an einem Tisch sollte man 20 Zentimeter Bewegungsfreiheit nach hinten bedenken.

Wer nur für ein Glas Wein oder den Morgenkaffee auf dem Balkon sitzen will, dem kann ein Bistrotisch reichen. Wer hier richtig essen will, sollte einen Tisch mit mindestens einem Meter Durchmesser einplanen.

Auf stabile Qualität achten

Neben der guten Planung rät Haselmann, beim Kauf auch auf die Stabilität der Möbel zu achten: "Nicht alles, was gut aussieht, muss von guter Qualität sein." Denn manche Kunststoff-Rückenlehne biege sich beim Sitzen nach hinten durch, oder Armlehnen ließen sich zur Seite wegdrücken. Im schlimmsten Fall würden sogar Tisch- und Stuhlbeine bei Belastung nachgeben. Geachtet werden sollte etwa auf das GS-Sicherheitszeichen, das auf Standsicherheit, Stabilität, Tragfähigkeit und mögliche Klemmstellen geprüfte Möbel kennzeichnet.

Wer die Umwelt schützen will, kann dies auch beim Kauf von Gartenmöbeln tun. "Bei Gartenmöbeln aus Holz sollte einheimisches Holz bevorzugt werden", rät Rüdiger Rosenthal vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin. Geeignet seien zum Beispiel Buche, Eiche oder Robinie. Wer nicht auf Tropenholz verzichten möchte, sollte auf das FSC-Siegel achten. FSC steht für die internationale gemeinnützige Organisation Forest Stewardship Council, die sich für eine nachhaltige Entwicklung von Wäldern einsetzt.

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