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Schwimmteich statt Swimmingpool anlegen

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Schwimmteich – Badeort und natürliches Refugium zugleich

| TH, t-online.de

Schwimmteich statt Swimmingpool anlegen. Schwimmteich (Foto: imago)

Schwimmteich (Foto: imago)

Ein Schwimmteich im Garten ist eine schöne Alternative zu einem Swimmingpool. Auf chemische Wasserzusätze wird verzichtet, statt dessen kommen Filter und Teichpumpen zum Einsatz. Wichtig ist der richtige Standort, damit das Wasser nicht zu sehr verschmutzt. Lesen Sie, was Sie sonst noch beachten müssen.

Die zwei Zonen

Grundsätzlich sollte der Schwimmteich in zwei Zonen eingeteilt werden: Der erste Bereich wird als Badeort geplant. Im zweiten Bereich findet die Wasseraufbereitung statt. Hier ist es ratsam, einen dichten Bewuchs durch Wasserpflanzen zu erzeugen. Sie halten durch ihr Wurzelgeflecht größere Partikel zurück und verwerten die anfallenden Nährstoffe. Wichtig hierbei ist, dass zwischen den beiden Bereichen stets ausreichend Wasser transportiert werden kann. Notfalls verstärkt eine technische Teichpumpen diesen Ablauf.

Schwimmteich muss abgedichtet werden

Wer einen Schwimmteich anlegt, sollte darauf achten, dass jegliches technisches Gerät für den Außenbetrieb zertifiziert ist. Als Mindestgröße für einen Schwimmteich gilt: Sie sollte mindestens 60 Quadratmeter bei einer Wassertiefe von mindestens 1,50 Meter betragen. Als Standort eignet sich ein halbschattiger Ort, um so einer Belastung durch Algen vorzubeugen. Ferner empfiehlt es sich, einen Standort zu wählen, an dem nur wenig Laub abfällt. Damit das Badewasser nicht im Erdreich versickert, ist eine Abdichtung beziehungsweise ein geeigneter Untergrund notwendig - beispielsweise mit Teichfolie.

Biologie und Besatz

Fische eignen sich nicht für einen Schwimmteich. Der Grund: Durch die hohe Futterbelastung würde das biologische Gleichgewicht kippen. Das Ausbreiten von Algen wäre die Folge und dadurch wiederum würde sich der Sauerstoffgehalt reduzieren. Ein funktionierendes biologisches Gleichgewicht erreichen Sie, wenn Sie Faktoren wie Wassertemperatur, Sonneneinstrahlung, pH-Wert, Pflanzenbestand und die Belastung durch Badende stets beachten. Eine regelmäßige Kontrolle einzelner Wasserparameter ist daher zu empfehlen. Zudem sollten ausschließlich winterharte Pflanzen eingesetzt werden. Tierische Bewohner müssen Sie hingegen nicht anschaffen: Sie werden sich in der Regel von selbst einfinden. Häufige Gäste sind Frösche, Molche, Krebstiere und allerlei Mikroorganismen.

Weitere Tipps rund um den Garten: Gartenlexikon


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