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Herbstastern - So pflegen Sie Ihre Astern

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Herbstastern – Astern richtig pflegen

17.09.2014, 12:43 Uhr | zuhause.de, dpa-tmn

Herbstastern - So pflegen Sie Ihre Astern. Herbstastern bringen Farbe ins Herbstbeet. (Quelle: imago/blickwinkel)

Herbstastern bringen Farbe ins Herbstbeet. (Quelle: blickwinkel/imago)

Wenn die Tage im Herbst kürzer und kälter werden, kommt die Zeit der Astern. Die farbenfrohen Blumen sind ein letzter Gruß des Sommers und für den Gärtner eine willkommene Abwechslung zum herbstlichen Braun. Die Aster blüht bis weit in den Oktober hinein, auch wenn die Temperaturen in dieser Zeit bereits tief sinken. Im Herbst blühen die niedrigen Kissenastern (Aster dumosus) sowie die höheren Glattblatt-Astern (Aster novi-belgii) und die Raublatt-Astern (Aster novae-angliae). Die Winterastern (Chrysanthemum indicum) öffnet erste Ende Oktober ihre Blüten und schmückt den Garten bis weit in den November hinein. Tipps zu Pflege und Standort der Astern.

Astern mögen die Herbstsonne

Ein lockerer sowie nahrhafter Boden ist eine optimale Grundlage für Astern. Sie mögen es sonnig. Lediglich die Wildastern (Aster ageratoides), die Blauen Waldastern (Aster cordifulius) und die Weißen Waldastern (Aster divaricatus) wachsen auch an einem halbschattigen Standort, erläutert Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin.

Bekannt sind die bunten Sternblumen auch unter den Namen Herbstastern, Herbstchrysanthemen oder Winterastern. Die Keimung der Astern dauert etwa 14 bis 20 Tage. Für ideale Bedingungen empfiehlt sich eine Temperatur von 18 bis 21 Grad. Als Pflanzzeit für Astern sollte das Frühjahr oder der Herbst gewählt werden. Dünger brauchen sie nur selten.

Astern vor der Blütezeit reichlich gießen

Damit die Astern im September und Oktober richtig zur Blüte kommen, müssen die Pflanzen vorher, insbesondere an heißen Sommertagen, ausreichend gegossen werden. Helmut Stade, Mitglied im Bund deutscher Staudengärtner, rät aber: "Lieber alle paar Tage kräftig Wasser geben, statt immer ein bisschen von oben zu regnen." Gerade wenn die Blätter ständig nass werden, entwickele sich Mehltau. Gut sei es daher sowieso, eher unten direkt an der Erde zu gießen, statt von oben Wasser herunterprasseln zu lassen.

Blütezeit das ganze Jahr über

Astern sind nicht nur etwas für den Herbst. Bereits im Mai und Juni öffnen die Alpen-Astern (Aster alpinus) ihre Blüten. Sie werden 20 bis 30 Zentimeter hoch. Danach kommen die Vorsommer-Astern (Aster tongolensis) mit Blüte im Juni und Juli, ab August folgen die Bergastern (Aster amellus) und die Sommerastern (Aster x frikartii). Das gute an den beiden letzten Sorten: Sie bekommen keinen Mehltau.

Herbstastern pflanzen oder aussäen

Bei einer Bepflanzung im frühen Herbst sollten die Astern noch ausreichend Zeit zum Einwurzeln haben, während die Pflanzen im Frühjahr einfach ausgesät werden können. Die Wuchshöhen von Astern variieren zwischen 20 und 150 Zentimetern. Manche Arten können auch eine Höhe von drei Metern erreichen. Hoch wachsende Astern können mit einem Stützgerüst stabilisiert werden, sodass herbstlicher Wind die Asterstaude nicht zum Umknicken bringt.

Einjährige und winterharte Astern

Im Winter können die winterharten Arten der Aster zusätzlichen Schutz durch eine leichte Schicht mit Komposterde erhalten. Die im Herbst blühenden Herbstchrysanthemen-Büsche sind in der Regel nur einjährig oder nicht winterhart. Wenn sie aber windgeschützt an die Hauswand gestellt und mit Jute oder einem Vlies geschützt werden, blühen sie noch geraume Zeit bis in den Winter hinein.

Astern durch Teilen vermehren

Neue Energie zum Blühen erhalten mehrjährige Astern, wenn sie nach etwa zwei bis drei Jahren geteilt werden. Die Teilung sollte hierbei stets nach der Blüte erfolgen. Zu diesem Zweck kann die Horste herausgenommen werden und mit einem scharfen Messer in mehrere Teilstücke geteilt werden. Es ist empfehlenswert, Astern alle drei bis vier Jahre im Frühjahr zu teilen und umzupflanzen.

Astern im Kübel pflanzen

Im Kübel macht sich die beeindruckende Größe der Glattblatt- und Raublattastern (Aster novae-angliae und Aster novae-belgii) gut: Ihre Stiele werden mehr als einen Meter lang. Die Glattblatt-Aster verträgt etwas Halbschatten. Die Myrtenaster (Aster ericoides), auch Septemberkraut genannt, bekommt viele, kleine Blüten an ihren Rispen, ihre Stiele wachsen bis 1,20 Meter senkrecht in die Höhe.

Krankheiten: Pflege bei Asternwelke

Wenn die Aster von der Asternwelke heimgesucht wird, sollte ein Standortwechsel überlegt werden. Die Asternwelke äußert sich dadurch, dass die Blätter der Aster auch nach dem Gießen noch schlaff herunterhängen und allmählich absterben. Die durch Pilze verursachte Krankheit ist dauerhaft am besten durch das Umsetzen und eine Behandlung der Pilze in den Griff zu bekommen. Sie kann auf andere Pflanzen, die an der befallenen Stelle ersatzweise gesetzt werden, nicht übergreifen – somit sterben die Pilze mit der Zeit ab.

Astern sind auch anfällig für Mehltau

Außerdem entwickeln Herbstastern leicht Mehltau. Eine Ausnahme bildet die Sorte Aster novae-angliae. Besonders die älteren Sorten der Kissen- und der Glattblatt-Astern haben mit der Pilzkrankheit ein Problem, sagt Gärtnermeister Helmut Stade. "Ich würde auf dunkelrot blühende Sorten wie "Starlight" und '"Jenny" (Aster dumosus) verzichten. Sie werden stark befallen."

Geeignete Asternsorten

Der Arbeitskreis Staudensichtung bewertet Pflanzen nach ihren Qualitäten. Unter den Glattblatt-Astern haben die Experten die Sorten "Blütenmeer", "Dauerblau", "Karminkuppel", "Rosa Perle", "Rosenquarz" und "Schöne von Dietlikon" mit hohen Noten versehen. Sie tragen zwei Sterne, was einem "Sehr gut" entspricht. Diese Note tragen auch die Sorten "Alma Pötschke", "Andenken an Paul Gerber", "Barr's Pink", "Herbstschnee" und "Violetta" der Raublatt-Astern.

Die Sorten "Apollo", "Herbstgruß vom Bresserhof", "Niobe", "Rosenwichtel", "Zwergenhimmel" und "Blauer Gletscher" der Kissenastern haben sogar drei Sterne für "Ausgezeichnet" bekommen. Sie alle haben eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge.

Herbstastern

lat. Aster

Farbe

weiß, orange, pink, lila, blau, gelb

Wuchshöhe

bis 100 cm. meist buschig

Blütemonate

September bis November

Standort

Sonne oder Halbschatten

einjährig

nein

mehrjährig

ja

winterhart

ja


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Zum Pflanzenlexikon: Hier finden Sie Infos, Tipps und Tricks für Ihre Pflanzen von A-Z

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