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Teichmuscheln als natürlicher Biofilter für den Gartenteich

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Teichmuscheln als natürlicher Biofilter für den Gartenteich

24.05.2011, 13:53 Uhr | fs (CF)

Teichmuscheln als natürlicher Biofilter für den Gartenteich. Teichmuscheln eigenen sich sehr gut als biologischer Filter. Damit kann der Teichbesitzer das Wasser in seinem Gartenteich auf natürliche Weise filtern. (Foto: Imago)

Teichmuscheln eigenen sich sehr gut als biologischer Filter. Damit kann der Teichbesitzer das Wasser in seinem Gartenteich auf natürliche Weise filtern. (Foto: Imago)

Teichmuscheln eigenen sich sehr gut als biologischer Filter. Damit kann der Teichbesitzer das Wasser in seinem Gartenteich auf natürliche Weise filtern. Wissen sollten Sie, dass die Teichmuschel zur Familie der Flussmuscheln gehört und durch die Gewässerverschmutzung mittlerweile stark gefährdet ist, weshalb sie unter Naturschutz stehen.

Wie erkennt man Teichmuscheln?

Ihre Größe ist mit 30 cm Durchmesser mehr als beachtlich. Von außen ist ihre eiförmige Schale gelblich bis Braun gefärbt. Erst die Innenseite zeigt ihre wahre Schönheit, dort glänzt die Muschel perlmuttfarben. Betrachten Sie die Muschel von außen, so sehen Sie konzentrisch verlaufende Streifen, welche exakt parallel zu den Wachstumsstreifen verlaufen.

Teichmuscheln und ihr Lebensraum

Grundsätzlich werden Teichmuscheln im Gartenteich gehalten. So sind sie nicht nur optisch eine Aufwertung, sie reinigen gleichzeitig das Wasser. Die Muschel ist ein Bodentier, welches sich mit seinem Fuß im weichen Sandboden verankert. Dadurch, dass die Muschel den aufgewirbelten Bodensatz aussaugt, filtert sie den Boden. Übrig bleiben dann nur Plankton, Algen und Kleinstlebewesen. Als Biofilter ist die Muschel somit eine Bereicherung für das biologische Gleichgewicht in Ihrem Gartenteich. Das unermüdliche Filtern wird der Muschel meist dann zum Verhängnis, das sie irgendwann verhungert. Ihre Lebenserwartung beträgt durchschnittlich etwa zwei bis vier Jahre. Das größte Problem beim Halten einer Muschel im Teich ist nicht das Füttern. Stirbt die Muschel im Teich, kann man das Wasser innerhalb von einem Tag vergessen. Unerträglicher Verwesungsgeruch macht sich breit. Bei der Fortpflanzung entstehen riesige Mengen an Nachkommen, die Glochidien. Diese heften sich überall im Teich an und nach kurzer Zeit ist ein kleiner Teich komplett mit einer Schicht Glochidien übersät.

 

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