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Vorsicht im Garten: Schimmelpilzsporen lösen Allergien aus

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Sporen verhalten sich anders als Pollen  

Allergie im Garten durch Schimmelpilze

30.05.2017, 09:25 Uhr | dpa-tmn

Vorsicht im Garten: Schimmelpilzsporen lösen Allergien aus. Nicht nur Pollen lösen im Garten Allergien aus (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Wavebreakmedia Ltd)

Nicht nur Pollen lösen im Garten Allergien aus (Quelle: Wavebreakmedia Ltd/Thinkstock by Getty-Images)

Wer im Garten arbeitet und plötzlich von unaufhörlichem Niesen gepackt wird, denkt sofort an eine Pollenenergie. Doch es lauern auch noch andere Gefahren zwischen Blumen und Gräsern: Feinste Schimmelpilzsporen können ebenfalls für einen Niesanfall verantwortlich sein.

Für Pollenallergiker ist es fast schon normal, wenn die Augen zu tränen beginnen und die Nase trieft. Das passiert immer dann, sobald Bäume und Gräser zu blühen beginnen. Doch die gleichen Symptome dieser allergischen Reaktion treten auch bei Schimmelpilzallergien auf.

Zahlreiche Schimmelpilze im Kompost

Die Schimmelpilzsporen verbergen sich in verrottendem Rasenschnitt und in anderen organischen Abfällen in Natur und Garten. Dabei handelt es sich um eine ganz bestimmte Schwarzschimmelart - die Alternaria alternata - die allergische Reaktionen beim Menschen auslöst.

Sporen verhalten sich anders als Pollen

Wie der Mediziner Jörg Kleine-Tebbe von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und Klinische Immunologie berichtet, ist das Verhalten von Sporen allerdings anders, als das der Pollen. Die feinen Pilzteilchen fliegen auch nach Regenschauern und Gewittern, besonders im Juli und August.

Die allergische Reaktion kann auf der Haut oder im Blut nachgewiesen werden. (Foto: Imago)Die allergische Reaktion kann auf der Haut oder im Blut nachgewiesen werden. (Foto: Imago)

Arztbesuch unerlässlich

Wer die typischen Anzeichen eines Ausschlags oder Reizung der Schleimhäute an sich entdeckt, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dort wird dann über einen Haut- oder Bluttest festgestellt, um welche Allergie es sich handelt, so der Rat des Experten. Außer vermehrtem Niesen und tränenden Augen können auch gereizte Atemwege auf eine Allergie hinweisen. Dabei können die Sporen auch schwere Asthmaanfälle auslösen.

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