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So bekämpfen Sie Schnecken im Garten

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Ohne Aufwand und umweltschonend  

So bekämpfen Sie Schnecken im Garten

20.04.2017, 09:25 Uhr | jk (CF)

So bekämpfen Sie Schnecken im Garten. Eine Schnecke auf einem Beetrand (Quelle: imageo/Nature Picture Libary)

Schnecken im Garten sind ärgerlich (Quelle: imageo/Nature Picture Libary)

Es ist ärgerlich, wenn die jungen Pflanzen im Garten einmal mehr den Schnecken zum Opfer fallen. Viele Hobby-Gärtner stellen sich die Frage: Wie kann man die Schädlinge bekämpfen? Mit diesen praktischen Tipps wird man die Schnecken los.

Die Schneckenplage im Garten bekämpfen

Wenn Sie in Ihrem Garten eine Schneckenplage haben, empfiehlt sich eine Abstimmung mit den Nachbarn. Wichtig ist nicht, dass Sie identische Methoden anwenden, sondern dass Sie zum gleichen Zeitpunkt mit dem Bekämpfen der Schnecken beginnen, denn die Tiere weichen auf das benachbarte Grundstück aus, wenn es in einem Garten keine Futtermöglichkeiten mehr gibt.

Bierfalle lockt Schnecken an

Ein Klassiker, mit dem Sie Schnecken bekämpfen können, ist die Bierfalle: Ein Behälter mit Bier wird mit dem Rand plan zur Bodenoberfläche im Boden versenkt. Schnecken fühlen sich von dem Geruch angezogen, fallen in den Behälter und ertrinken. Demnach lockt diese Methode nur noch mehr Schädlinge an, als sie zu vertreiben.

Schneckenzäune aufstellen

Spezielle Schneckenzäune helfen ebenfalls, die Tiere zu fernzuhalten. Diese Spezialbarrieren für die Beetumrandung haben meist einen rechtwinkelig nach außen gebogenen Rand am oberen Ende. Er ist für die Schnecken kaum überwindbar. Wichtig ist hier natürlich, dass nichts an den Zaun heranragt. Pflanzenteile könnten sonst etwa als Brücken für die Schnecken dienen.

Es gibt sie als reine Metall- oder als Elektrozäune. Stellen Sie die Zäune um die Beete auf, die geschützt werden sollen. Eine andere Variante ist die Sicherung der Beete mit Netzen. Wenn Sie über einen großen Garten verfügen, wäre beispielsweise die Anschaffung einer indischen Laufente eine Lösung.

Biologische Methoden sind tierfreundlich

Mühsam, aber effizient ist das Aufsammeln der Plagegeister. Das bedeutet einen täglichen Rundgang durch den Garten, das Einsammeln und Aussetzen auf einer entfernten Wiese. Lockern Sie die Bepflanzung Ihrer Beete durch das Einsetzen von Gewächsen auf, die Schnecken nicht mögen: Thymian, Knoblauch, Storchenschnabel und Lavendel helfen, die Tiere aus den Beeten fernzuhalten. Harken Sie die Beete gründlich und häufig, um die Gelege der Schnecken zu zerstören. Gleiches gilt auch für den Kompost: Je öfter Sie ihn umschichten, desto weniger Eier werden darin abgelegt.

Ohne Aufwand Schnecken tierfreundlich bekämpfen

Die einfachste und umweltfreundlichste Methode gegen die Schneckenplage im Garten ist das Absammeln der Tiere vom Beet. Das gelinge gut in der Dämmerung, erklärt die Bayerische Gartenakademie. Die Alternative ist, die Schnecken schon bei der Gartenplanung zu bedenken. Denn die richtige Bepflanzung verhindert deren Zug ins Beet. Vier Tipps:

Blätter und Ziegel auslegen
Es lohnt sich, den Tieren vor dem Absammeln Blätter von Salat, Kohl und Rhabarber auszulegen. Auch auf Tagetes stehen die Tiere. Oder man gibt ihnen vermeintliche Versteckmöglichkeiten wie Dachziegel oder Bretter ins Beet. Hier sammeln sich viele Schädlinge, und der Hobbygärtner kann schnell eine Vielzahl aus dem Garten entfernen. Der Tipp der Gartenakademie: Die Tiere ziehen algenbewachsene Ziegel und morsches Holz vor.

Die richtigen Kräuter pflanzen
Intensiv riechende Kräuter am Beetrand können Schnecken abschrecken. Dazu gehören Rosmarin und Thymian, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Auch Bart-Nelken und Fingerhut, Tomaten und Kartoffeln haben laut Bundeszentrum für Ernährung Inhaltsstoffe oder harte und behaarte Blätter und Triebe, die die Schnecken verschmähen.

Grenzstreifen aufbauen
Eine Umrandung mit Kies, Sand oder Sägespänen um das Beet schützt die Pflanzen vor den Tieren. Diese können auf dem rauen und trockenen Material nicht kriechen, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung. Allerdings müssen bei Regen die Tiere doch abgesammelt und gegebenenfalls sogar die Barrieren erneuert werden.

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