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Braunfäule bei Tomaten vermeiden: Tipps

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Braunfäule bei Tomaten vermeiden: Tipps

23.07.2012, 09:30 Uhr | ng (CF)

Braunfäule bei Tomaten vermeiden: Tipps. Ein verregneter Sommer ist für Hobby-Gärtner, die Tomaten anbauen, ein Graus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein verregneter Sommer ist für Hobby-Gärtner, die Tomaten anbauen, ein Graus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Regnet es in der Wachstumsphase von Tomaten häufig, dann kann sich schnell die Braunfäule auf den Pflanzen breitmachen. Was Sie tun können, um die Pilzerkrankung zu vermeiden und Ihre Tomatenernte zu retten, verraten diese Tipps.

Daran erkennen Sie die Pilzkrankheit

Ein verregneter Sommer ist für Hobby-Gärtner, die Tomaten anbauen, ein Graus. Sind die Blätter der Pflanzen ständiger Feuchtigkeit ausgesetzt, dann erhöht sich die Gefahr, dass sich der Pilz "Phytophthora infestans" auf ihnen festsetzt. Dieser verursacht die sogenannte Kraut- oder Braunfäule. Vor allem bei Freilandtomaten kommt diese Pilzerkrankung vor, hin und wieder tritt sie aber auch bei Pflanzen im Gewächshaus in Erscheinung. Die Sporen des Pilzes vermehren sich ursprünglich auf Saatkartoffeln, werden im Mai oder Juni dann aber über den Wind auf Tomatenpflanzen übertragen. Bei anhaltender Feuchtigkeit befallen Sie erst die Blätter, dann die Stängel und auch die Früchte. Erkennen können Sie Braunfäule zunächst an unscharf begrenzten, bräunlichen Flecken. Zusätzlich kann sich auch eine weiße Pilzschicht auf der Blattunterseite entwickeln. Ist die Krankheit weiter fortgeschritten, werden die Blätter schließlich schwarz und verwelken. Sind auch die Früchte befallen, finden Sie dort auf der oberen Hälfte blasse, braune Stellen.

Vorbeugende Tipps gegen Braunfäule

Doch so weit muss es gar nicht erst kommen. Um die Braunfäule zu vermeiden, sollten Sie Ihre Tomaten an einem möglichst geschützten und sonnigen Platz anpflanzen. Ein belüfteter Standort unter einem Dach ist besonders geeignet. Wachsen die Tomaten im Beet, sollten Sie sie vor Staunässe schützen. Wichtig ist dafür ein lockerer Boden mit viel Humus und nur wenig Lehm und Ton. Vermeiden Sie auch beim Gießen, dass die Blätter der Pflanzen nass werden.

Zwischen den Pflanzen sollte ein Abstand von 50 bis 70 Zentimetern bestehen, um zu vermeiden, dass sie sich bei einer Berührung gegenseitig infizieren. Ältere Blätter, die nahe am Boden wachsen, sollten Sie regelmäßig entfernen. Sind bereits Blätter oder Früchte befallen, müssen sie sofort abgeschnitten und entsorgt werden. Verwenden Sie die befallenen Reste aber niemals für den Kompost, rät die Zeitschrift "Mein schöner Garten", denn damit könnten Sie die hartnäckigen Sporen wieder verbreiten.

Tipp: Falls Sie sich erkundigen möchten, ob in Ihrer Region zurzeit eine akute Gefahr besteht, dass sich Ihre Tomatenpflanzen mit Braunfäule infizieren, können Sie sich darüber telefonisch bei einem Pflanzenschutz-Warndienst informieren. Diese Einrichtungen gibt es in jedem Bundesland.

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