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Pastinaken: Winterliches Wurzelgemüse aus eigenem Anbau

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Pastinaken: Winterliches Wurzelgemüse aus eigenem Anbau

10.01.2013, 10:13 Uhr | af (CF)

Pastinaken sind auf unserem Speiseplan eher selten geworden, dabei ist das Wurzelgemüse gerade in den Wintermonaten ein gesunder und leckerer Nährstofflieferant. Wie Sie Pastinaken im Garten selber anbauen können, erfahren Sie hier.

Gesundes Gartengemüse

Pastinaken sind eigentlich schon seit Urzeiten als Nahrungsmittel bekannt, denn schon in der Steinzeit wurden sie als nahrhaftes Nahrungsmittel geschätzt. Das blieb auch bis zum 18. Jahrhundert so, bis sie von der Kartoffel abgelöst wurden. Heute sind die unscheinbaren Wurzeln eher selten in deutschen Küchen zu finden. Zu Unrecht, denn das Gemüse enthält viele wichtige Nährstoffe und schmeckt auch gut. Äußerlich erinnern Pastinaken an Karotten, allerdings haben sie einen süßeren Geschmack und das Karotin, das sie enthalten, kann nach Angaben der ARD in einem Bericht zum Thema sogar besser vom Körper verwertet werden als das von herkömmlichen Möhren. Neben Karotin enthalten Pastinaken außerdem viel Kalzium und Vitamin C.

Tipps zum Anbau

Möchten Sie Pastinaken im Garten anbauen, sollten Sie die Saat im März oder April im aufgelockerten Beet ausbringen. Säen Sie in einem Abstand von 10 bis 20 Zentimetern. Die Reihen sollten in einem Abstand von etwa 30 Zentimetern zueinander liegen. Da Pastinaken Mittelzehrer sind, sollten sie nicht mit frischem, organischen Dünger gedüngt werden.

Die Pflanzen entwickeln sehr lange Wurzeln, keimen aber wie Karotten sehr langsam. In den Sommermonaten entwickeln Sie dann aber ein üppiges, oberirdisches Grün, das sogar hüfthoch werden kann. Weil sich Pastinaken am besten im Boden halten, lässt man sie lange in der Erde, wo sie stetig weiterwachsen. Das Gemüse erst im Herbst zu ernten, ist völlig unproblematisch. Sie können die Pastinaken sogar im Winter im Boden lassen, um sie nach und nach abzuernten. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass sich Wühlmäuse an ihnen zu schaffen machen.

Möchten Sie die Wurzeln nach Anbau und Ernte im Innenraum lagern, können Sie sie in feuchten Sand einschlagen oder geputzt und geschnitten einfrieren.

Schädlinge an Pastinaken vermeiden

Pastinaken gelten als widerstandsfähig, können aber von Möhrenfliegen befallen werden. Die Maden dieser Insekten fressen sich durch die Wurzeln, wodurch diese schnell faulen und nicht mehr gelagert werden können. Um der Möhrenfliege vorzubeugen, sollten Sie von Frühjahr bis Herbst ein Pflanzenschutznetz über dem Beet anbringen.

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