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Schafgarbe: Wiesenblume für Natur- und Ziergärten

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Schafgarbe: Wiesenblume für Natur- und Ziergärten

23.05.2013, 09:44 Uhr | nw (CF)

Nicht nur Schafe, denen die Schafgarbe ihren Namen verdankt, mögen die robuste und wandlungsfähige Staude. Schafgarbe ist auch bei uns Zweibeinern sehr beliebt und macht sich hervorragend in Natur- und Ziergärten. Hier finden Sie nützliche Tipps zur Pflege und Heilwirkung der schönen Pflanze.

Durchlässiger und nährstoffreicher Boden

Schafgarbe sieht man häufig mit weißen Blüten auf Wiesen und an Straßenrändern blühen. Für Ihren Garten gibt es aber auch gelbe, rote, rosa und orange Varianten. Die buschig wachsende Staude ist ein Sonnenanbeter und gedeiht am besten an einem vollsonnigen Standort. Sie können die Pflanze das ganze Jahr über in den Boden setzen, wobei dieser gut durchlässig und nährstoffreich sein sollte. Die Blütezeit beginnt in der Regel im Juni und kann bei vielen Sorten bis weit in den September hinein reichen. Tipp: Pflanzen Sie Schafgarbe zwischen Margeriten, Lupinen oder Gartenmohn – mit diesen Nachbarn kommt ihre Schönheit wunderbar zur Geltung.

Schafgarbe freut sich über Kompost

In Sachen Pflege bedarf es nicht viel Aufwand für die Schafgarbe. Ideal als organischer Dünger ist Kompost, da dieser eine Vielzahl von Nährstoffen liefert. Geben Sie Kompost im Frühjahr sowie im Spätherbst dazu. Tipp: Wenn Sie keinen Kompost zur Verfügung haben, können Sie die Pflanze auch alternativ mit einer Hand voll Blühdünger versorgen – an sich ist Schafgarbe aber sehr genügsam und macht sich auch ohne Dünger gut.

Für den Rückschnitt können Sie die verblühten Dolden stets entfernen, damit die Scharfgabe anschließend weitere Blüten austreiben kann. Im Herbst sollten Sie die Staude bis zur Basis zurückschneiden.

Schafgarbe als Heilpflanze

Schafgarbe wird unter anderem auch Bauchwehkraut genannt und fand schon in der Antike Verwendung als Heilpflanze. Die Staude soll laut dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ „einen leicht antientzündlichen Effekt besitzen und krampflösend wirken“. Außerdem hemmt das ätherische Öl der Pflanze das Wachstum von Bakterien und kann als Tee „Blähungen und Völlegefühl lindern sowie bei mangelnden Appetit helfen“, so die „Apotheken Umschau“ weiter. Wichtiger Tipp: Wenden Sie Scharfgabe auf keinen Fall an, wenn Sie allergisch auf Korbblüter reagieren.

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