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Clematiswelke bekämpfen: Was hilft gegen die Pilzkrankheit?

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Clematiswelke bekämpfen: Was hilft gegen die Pilzkrankheit?

06.06.2013, 09:59 Uhr | eh (CF)

Wenn Sie an Ihrer Pflanze eine Clematiswelke bemerken, können Sie das Gewächs noch mit verschiedenen Behandlungen retten. Hier erfahren Sie, wie genau Sie gegen die Pilzkrankheit vorgehen können.

Entstehung und Vorbeugung der Pilzkrankheit

Es gibt zwei Arten von den Pilzkrankheiten: die Phoma-Clematiswelke und die Fusarium-Clematiswelke. Die erste Form tritt auf, wenn die Clematis an einem zu regennassen Ort steht. Der Pilz kann sich auf den feuchten Blättern gut ausbreiten und sich seinen Weg ins Innere zum Trieb suchen, und bringt so die Clematis zum welken. Erkennen könne Sie die Phoma-Clematiswelke an den Verfärbungen der Blätter, die meist auf der Unterseite beginnen. Vorbeugen können Sie der Pilzkrankheit, indem Sie die Pflanze an einem regengeschützten und luftigen Ort anpflanzen. Dem zweiten Pilz, der Fusarium-Clematiswelke, ist etwas schwieriger vorzubeugen. Diese Pilzkrankheit dringt durch Schäden in den Trieben in die Pflanze ein und bringt sie zum Welken.

Vorbeugen können Sie dem Pilz, indem Sie ihr Gewächs durch ein eingegrabenes Brett vor den Wurzeln anderer Pflanzen in der Umgebung schützen, sodass die Triebe nicht beschädigt werden können. Für den Winter ist ein Schattiernetz gut, um das Gewächs vor der Wintersonne zu schützen und auf Bodenbearbeitung sollten Sie ebenfalls verzichten in der Nähe der Clematis.

Bekämpfung der Clematiswelke

Die Phoma-Clematiswelke lässt sich recht einfach bekämpfen. Sie müssen nur regelmäßig die Blätter nach Flecken absuchen, vor allem auf der unteren Seite. Finden Sie infizierte Blätter, entfernen Sie diese so weit wie möglich und behandeln die Pflanze danach mit Fungiziden. Selbst wenn die Clematis eingehen sollte: Sofern die Wurzel tief genug eingegraben ist, besteht die Chance, dass die Pflanze nach spätestens drei Jahren wieder Blüten tragen kann. Diese Pilzkrankheit kann nämlich nicht unter die Erdoberfläche gelangen. Der Kampf gegen die Fusarium-Clematiswelke ist etwas drastischer: Wenn Sie die ersten Symptome bemerken, sollten Sie Pflanze bodennah abschneiden, da Fungizide bei dieser Pilzkrankheit nichts bewirken. Allerdings greift auch dieser Pilz nur oberirdisch an, die Chancen einer Erholung stehen also gut. Das Düngen nach dem Pilzbefall sollten Sie bei keiner der zwei Krankheiten vergessen, da sich die Clematiswelke oft Pflanzen aussucht, die nicht ganz so vital sind, empfiehlt Gartenexperte Ralf Walter in einem Bericht des Norddeutschen Rundfunks (NDR). 

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