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Kratzbeere: Wissenswertes zur Verwandten der Brombeere

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Kratzbeere: Wissenswertes zur Verwandten der Brombeere

20.08.2013, 14:34 Uhr | fj (CF)

Kratzbeere: Wissenswertes zur Verwandten der Brombeere. Kratzbeeren sind verwandt mit Brombeeren (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Kratzbeeren sind verwandt mit Brombeeren (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Haben Sie schon einmal von der Kratzbeere gehört? Falls nicht, dann geht es Ihnen wahrscheinlich wie den meisten. Dabei sind die Beerensträucher in ganz Europa verbreitet. Die geringe Beachtung verdanken sie dem faden Geschmack ihrer Früchte.

Nährstoff liebende Beerensträucher

Kratzbeeren gedeihen vor allem in nährstoffreichen Böden, bevorzugt an lichten Orten wie Wegesrändern oder Flussufern. Damit sollte die Kratzbeere – auch Ackerbrombeere oder Kroatzbeere genannt – aufmerksamen Wanderern eigentlich schnell ins Auge fallen. Sie besitzt äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit zur Brombeere: Die Früchte der niedrig wachsenden Beerensträucher sind blau und bestehen aus mehreren sogenannten Einzelsteinfrüchten.

Brombeere oder Kratzbeere?

Vor allem, wenn die Beerensträucher noch keine Früchte tragen, lässt sich die Pflanze auf den ersten Blick kaum von einem Brombeerstrauch unterscheiden. Beide weisen fünfzählige helle Blütenblätter auf. Der Strauch der Kratzbeere trägt dreizählig gefiederte und gezahnte Blätter, während die Blätter beim Brombeerstrauch auch fünf- oder siebenzählig gefiedert sein können. Mit einer Wuchshöhe von gerade einmal bis zu 80 Zentimetern ist der Strauch der Kratzbeere allerdings deutlich kleiner. Wenn sich die Früchte aber erst einmal entwickelt haben, treten die Unterschiede deutlicher zutage – vor allem, wenn man versucht, die Beeren zu pflücken.

Kratzbeere: Sauer und fade im Geschmack

Die Kratzbeere besitzt im Vergleich zur Brombeere einen leichten Reifbelag, der sie heller und matter erscheinen lässt. Beim Pflücken fällt die Kratzbeere außerdem schnell auseinander, und wer nicht aufpasst, zerreibt die einzelnen Fruchtteile zu einem blauen Brei. Wem es gelingt, eine volle Beere zu ernten, kann diese bedenkenlos kosten, denn die Kratzbeere ist nicht giftig.

Allerdings ist die Frucht geschmacklich eher eine Enttäuschung. Sie ist sehr viel weniger geschmacksintensiv als eine Brombeere und gleichzeitig saurer. Zum Naschen während eines Spaziergangs lädt sie deshalb kaum ein. Und auch ansonsten findet die Kratzbeere wegen ihres Geschmacks in der Küche kaum Beachtung. Dabei lässt sich die Frucht der Beerensträucher problemlos zu Marmelade verarbeiten.

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