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Herbstlaub: Farbe lässt sich beeinflussen

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Die Farbe des Herbstlaubes lässt sich beeinflussen

16.09.2013, 13:33 Uhr | zuhause.de, dpa-tmn

Herbstlaub: Farbe lässt sich beeinflussen. Wie farbenfroh das Laub  im Herbst wird, liegt auch am Standort. (Quelle: dpa/Jens Schierenbeck)

Wie farbenfroh das Laub im Herbst wird, liegt auch am Standort. (Quelle: Jens Schierenbeck/dpa)

Wenn Regen, Sturm und dunkle Wolken den Herbst in ein graues Einerlei verwandeln wollen, bringen Büsche und Bäume mit ihrer bunten Laubfärbung ein paar optimistische Farbkleckse in die triste Landschaft. Dass sich auch der heimische Garten im Herbst noch einmal in besonders schillernden Farben präsentiert, dafür kann man ganz einfach sorgen. Es genügt dabei allerdings nicht, sich auf die Pflanzenart zu verlassen – es kommt auch auf den richtigen Standort an.

Die Farbe des Herbstlaubes kann der Hobbygärtner beeinflussen. Denn wenn die Blätter den Sommer über viel Sonne tanken, leuchten sie intensiver, erläutert Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin. "Im Schatten werden sie nie so aussehen." Daher sollten Bäume und Sträucher mit buntem Laub im Herbst an einen entsprechend sonnigen Standort gesetzt werden.

Herbstfärbung nicht jedes Jahr gleich

Doch die Färbung kann von Jahr zu Jahr schwanken. Spätestens mit dem ersten Frost im Spätherbst wechselt die Farbe von Grün zu Gelb oder Rot. Der Blattansatz verändert sich dann und schneidet die Wasserzufuhr ab. Dabei stirbt das Chlorophyll im Blatt. Welche Farbe eine Pflanze annimmt, bestimmt seine chemische Zusammensetzung.

So schön das bunte Laub am Baum auch anzusehen ist, irgendwann fällt es schließlich ab. Dann stellt sich die Frage, was man mit den ganzen Blättern anfangen soll. Die Biotonne ist meist im Handumdrehen überfüllt – und das Laub ohnehin viel zu schade zum Wegwerfen.

Laub sinnvoll verwerten

Laub kann bei vielen Pflanzen – zum Beispiel bei Erdbeeren oder Rhododendren – als Mulch verwendet werden. Allerdings verrottet nicht jedes Laub gleich schnell. Schwer verrottendes Laub wie Walnuss-, Eichen-, Kastanien- oder Pappelblätter sollten deshalb besser geschreddert werden, bevor man sie auf die Gartenrabatte gibt.

Wer einen Komposthaufen besitzt, kann einen Teil des Laubes auch dort verwerten. Allerdings solle der Anteil an Laub laut der Landwirtschaftkammer Nordrhein-Westfalen maximal 20 Prozent betragen. Günstig sei dabei eine intensive Durchmischung mit anderen organischen Materialien wie dem letzten Rasenschnitt, abgeschnittenen Staudenresten und Zweigen sowie Küchenabfällen.

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