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Gartenarbeit im Oktober: Was bei zu warmen Temperaturen zu tun ist

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Herbstwetter lässt den Garten leiden

23.10.2013, 15:23 Uhr | dpa-tmn

Gartenarbeit im Oktober: Was bei zu warmen Temperaturen zu tun ist. Viele Pflanzen brauchen im Winter einen Kälteschutz. (Quelle: dpa)

Viele Pflanzen brauchen im Winter einen Kälteschutz. (Quelle: dpa)

Der goldene Oktober bringt geradezu frühlingshafte Temperaturen nach Deutschland. Die Meteorologen melden sogar Rekorde. Hobbygärtner müssen daher umdenken: Wer seinen Garten bereits ganz auf Winter eingestellt hat, muss dies jetzt rückgängig machen. Denn die warmen Temperaturen wecken die Natur wieder aus ihrem gerade begonnenen Winterschlaf auf.

Sind die Pflanzen bereits mollig-warm zum Schutz vor Schnee und Frost eingepackt, wird es ihnen unter ihrer Hülle zu warm. "Es kommt darunter quasi zu einem Treibhauseffekt, und die Pflanzen beginnen zu treiben", warnt Robert Markley, Geschäftsführer des Verbandes der Gartenbaumschulen in Haan. Dieses frische, noch weiche Grün erfriert aber dann bei kalten Temperaturen – und die ganze Pflanze nimmt im schlimmsten Fall Schaden.

Daher rät der Gartenexperte: "Wer seine Pflanzen bereits winterfest gemacht hat, sollte die Hülle aus Kokosmatte oder die Reisigschicht wieder leicht öffnen." Gut dran sind hingegen jene Hobbygärtner, die mit den Wintervorbereitungen spät dran sind: "Packen Sie die Pflanzen jetzt nicht ein, sondern warten sie etwas ab", sagt Markely.

Laub auf dem Rasen entfernen

Stattdessen sollten sie sich auf das Laubrechen konzentrieren, das ist bei so warmen Temperaturen wichtiger denn je. "Sie müssen das Laub vom Rasen entfernen", erklärt Markley. "Denn Feuchtigkeit und dazu Temperaturen von warmen 20 Grad lassen die Blätter auf dem Rasen schneller faulen." Pilze entstehen in der Folge, das Grün geht über den Winter kaputt. "Hier ist quasi eine Hygienemaßnahme angesagt."

Triebe von Frühlingsblühern mit Reisig schützen

Um bereits austreibende Frühjahrsblüher wie Krokusse müssen sich Hobbygärtner zunächst nicht kümmern. Wird es aber frostig-kalt, sollte in diesem Winter ausnahmsweise eine Schicht organisches Material wie Mulch oder etwas Reisig über die Triebe kommen. Sonst erfrieren die Pflanzen. Wer Blumenzwiebeln in Töpfe gesetzt hat, sollte diese aus der Sonne nehmen und in den Schatten stellen – dann verschlafen sie den herbstlichen Frühling einfach.

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