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Gartenmelde: Seltene Spinatpflanze mit Geschichte

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Gartenmelde: Seltene Spinatpflanze mit Geschichte

28.11.2013, 10:08 Uhr | kf (CF)

Die Gartenmelde ist robust, schnell wachsend und hübsch anzusehen. Darüber hinaus überzeugt die alte Gemüsesorte mit aromatischem Geschmack und vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten. Wie Sie das Gänsefußgewächs in Ihrem Garten am besten kultivieren, erfahren Sie hier.

Gartenmelde: Alte Gemüsesorte

Die Gartenmelde ist eine historische Spinatpflanze, die in ganz Mitteleuropa verbreitet ist. In Frankreich ist sie unter dem Namen Bonne Femme, zu Deutsch Gute Frau, bekannt. Vermutlich wurde die Kulturpflanze in der Antike während der römischen Feldzüge verbreitet. Die Blätter der Gartenmelde sind, je nach Sorte, grün oder rötlich gefärbt. Die Farbpalette reicht von Hellgrün, über Rot und Violett, bis Braun. Das Gänsefußgewächs zeichnet sich durch einen aufrechten, leicht verzweigten Wuchs aus und kann eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen.

Anbau und Ernte der Gartenmelde

Die Gartenmelde ist leicht zu kultivieren. Sie bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort und ist im Hinblick auf die Bodenqualität anspruchslos. Wenn Sie die alte Gemüsesorte anbauen wollen, säen Sie die Samen ab März oder April in dichten Reihen im Freiland aus. Anschließend muss die alte Gemüsesorte lediglich regelmäßig bewässert und leicht gedüngt werden. Nach vier Wochen, wenn die Pflanzen eine Höhe von rund 120 Zentimetern erreicht haben, kann die erste Ernte erfolgen. Um eine unkontrollierte Ausbreitung zu verhindern, sollten Sie die Stiele vor der Blüte um dreißig Zentimeter kappen.

So wird die alte Gemüsesorte verwendet

Die jungen Blätter der Gartenmelde sind sehr zart und können roh als Salat oder gedünstet als Gemüse genossen werden. Auch als Füllung in Backwaren macht sich die Gartenmelde gut. Rote Arten eignen sich darüber hinaus zum Färben von anderen Lebensmitteln wie zum Beispiel Nudeln. Ab dem Hochsommer wird die alte Gemüsesorte im Geschmack immer bitterer. Zum direkten Verzehr ist sie dann nicht mehr geeignet, kann aber getrocknet, gemahlen und zu Grünmehl weiterverarbeitet werden. Das Pulver ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und kann als Dickmittel für Suppen und Soßen verwendet werden.

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