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Gemeine Nachtkerze: Zierpflanze mit essbaren Wurzeln

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Gartenbeet  

Gemeine Nachtkerze: Zierpflanze mit essbaren Wurzeln

05.12.2013, 09:47 Uhr | ms (CF)

Die Gemeine Nachtkerze ist eine Heilpflanze und eine alte Gemüsesorte. Die Wurzel kann im Herbst geerntet und als Zutat im Salat oder in Gemüsegerichten verwendet werden. Tipps für die Verwendung als Heilpflanze oder als Zutat bekommen Sie hier.

Standort für die Gemeine Nachtkerze

Die Gemeine Nachtkerze benötigt trockenen, lockeren und nährstoffreichen Boden. Das Substrat kann entweder steinig-kiesig, sandig oder lehmig sein. Häufig zu sehen ist die alte Gemüsesorte auf Feldern, an Straßenrändern, an Böschungen, auf Schuttplätzen, in Steinbrüchen oder an Eisenbahndämmen. Der Grund: Ihre zahlreichen Samen sind sehr leicht und verbreiten sich mithilfe des Windes schnell in alle Himmelsrichtungen. An sonnigen Standorten gedeiht sie dann am besten.

Blütezeit: Spätsommer

Der Nährstoffanspruch der Pflanze ist vergleichsweise niedrig. Allerdings ist das Gewächs anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Gesunde Pflanzen entwickeln im ersten Jahr rosettenförmig angeordnete, schmale Blätter. Diese sind meist hellgrün, untere Blätter haben aber zum Teil einen rötlichen Farbverlauf. Von Juni bis September blüht die Gemeine Nachtkerze dann. Die stark duftenden, meist gelben Kronen öffnen sich gegen Abend.

Alte Gemüsesorte: Verwendung von Samen und Wurzel

Die in den Blüten heranreifenden Samen werden in der Naturheilkunde zur Linderung körperlicher Beschwerden genutzt. Die zerstampften Samen sollen gegen das prämenstruelle Syndrom (PMS) helfen. Das Öl der Samen, bekannt als Nachtkerzenöl, senkt angeblich den Cholesterinspiegel und wirkt gegen Durchfall und andere Verdauungsstörungen, Hautkrankheiten und Allergien, bei Wechseljahrsbeschwerden, Asthma und Arthritis. Die Sprossspitzen können mit heißem Wasser aufgegossen und zur Behandlung von entzündeten Hautstellen verwendet werden. Die Wurzel der Pflanze heißt im Fachjargon auch Schinkenwurzel. Sie können Sie im Herbst ernten und als Zutat in der Küche weiterverarbeiten – ähnlich wie Schwarzwurzeln. Dünsten Sie die Schinkenwurzel oder hobeln Sie sie frisch in den Salat.

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