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Amaryllis: Pflegeanleitung für den Ritterstern

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Subtropische Pflanze  

Amaryllis: Pflegeanleitung für den Ritterstern

27.11.2015, 13:52 Uhr | sm (hp)

Amaryllis: Pflegeanleitung für den Ritterstern. In der Weihnachtszeit macht die hübsche Amaryllis dem Weihnachtsstern Konkurrenz. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In der Weihnachtszeit macht die hübsche Amaryllis dem Weihnachtsstern Konkurrenz. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die subtropische Amaryllis blüht während der Wintermonate und ist deshalb eine beliebte Weihnachtsdeko – vor allem in tiefroter Färbung. Etwas Pflege ist bei der Zwiebelblume allerdings nötig. Bei Bewässerung, Temperatur und Rückschnitt sollten Sie sich am Jahreszeiten-Rhythmus der subtropischen Heimat der Pflanze orientieren.

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Die Amaryllis und ihr Lebenszyklus

Spricht man hierzuluande von der Amaryllis, ist meist der Ritterstern (Hippeastrum) gemeint. Die Gattung zählt zur Familie der Amaryllisgewächse und umfasst etwa 80 verschiedene Arten. Ursprünglich stammt der Ritterstern aus den peruanischen Anden in Südamerika. In Europa werden hauptsächlich Hybriden, also gezüchtete Mischlinge, als Zierpflanzen kultiviert.

Der Lebenszyklus der Amaryllis richtet sich nach ihrer tropischen Heimat. Daher ist die Pflanze einen Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeiten gewohnt, informiert die Fachzeitschrift "Mein schöner Garten". Grundsätzlich sollten Sie die Pflege der tropischen Blühpflanze diesem natürlichen Wachstumszyklus aus Blütezeit, Wachstumsphase und Ruhephase anpassen.

Die einzelnen Phasen der Amaryllis im Überblick:

  • Dezember bis Februar: Blütezeit
  • März bis Anfang August: Wachstumsphase
  • August bis Anfang Dezember: Ruhephase

Ritterstern: Pflege während der Blütezeit

Wenn die Amaryllis zwischen Ende Dezember und Ende Februar blüht, ist eine Raumtemperatur von 20 Grad Celsius optimal. Höhere Temperaturen lassen die Pflanze schneller verblühen. Wählen Sie für eine blühende Amaryllis einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Genauso wichtig wie Helligkeit ist eine hinreichende Bewässerung während der Blütezeit. Damit keine Wurzelfäulnis entsteht, gießen Sie nicht von oben auf die Pflanze, sondern in den Übertopf oder Unterteller. Sobald die Erde so viel Wasser aufgenommen hat, dass sie feucht ist, nehmen Sie die Blume aus dem Übertopf und gießen das überschüssige Wasser aus. 

Die Amaryllis in der Wachstumsphase zurückschneiden

Damit die Amaryllis auch im folgenden Jahr hübsche Blüten entwickelt, schneiden Sie vertrocknete Blüten Ende Februar zurück. Die Pflanze geht nach der Blütezeit in eine Phase des Wachstums über, der Rückschnitt ist ihr dabei behilflich: Entfernen Sie abgestorbene Blüten zusammen mit dem Stiel. Schneiden Sie nicht die Blätter der Blume ab, da die Amaryllis ohne sie keine Fotosynthese betreiben kann. Neben Sonneneinstrahlung benötigt die Amaryllis viel Wasser, welches ebenfalls für die Fotosynthese von Bedeutung ist.

Setzen Sie die Blume während des Wachstums zweimal wöchentlich in einen mit Wasser gefüllten Untersetzer. Die Erde sollte in dieser Zeit nicht austrocknen. Zusätzlich können Sie das Wachstum durch gemäßigtes Düngen mit kalkhaltigen Inhaltsstoffen unterstützen.

Erst im Mai kann die Amaryllis in den Garten gestellt werden. Während der anschließenden Ruhephase und in der Blütezeit behalten Sie die Pflanze besser im Haus.

Die Amaryllis in der Ruhephase

Im August beginnt in der subtropischen Heimat der Amaryllis die Trockenzeit. Sie geht dann in eine Ruhephase über und darf nicht mehr gegossen werden. Stellen Sie die Amaryllis an einen dunklen Ort. Das kann beispielsweise Ihr Keller sein, falls es dort nicht zu kalt ist. Auch ein dunkles Zimmer eignet sich für die Ruhephase. Halten Sie die Temperaturen konstant bei 20 Grad Celsius.

Wenn die Blume vollständig vertrocknet ist, schneiden Sie sie direkt über der Erde ab. Verletzen Sie dabei nicht die Zwiebel! Anfang November graben Sie die Zwiebel aus und topfen sie um. Achten Sie darauf, dass sie zur Hälfte aus der Erde ragt. Den neuen Topf stellen Sie an einen hellen, warmen Ort. Ab Dezember sollte die Amaryllis dann Blüten bilden.

Ist der Ritterstern giftig?

Sowohl Amaryllis als auch die Zuchtform des Rittersterns ist in allen Teilen giftig. Vor allem die Zwiebel enthält verschiedene Alkaloide, die die Pflanze stark giftig machen. Schon der bloße Hautkontakt mit der Pflanze kann Reizungen auslösen.

Zu den Vergiftungserscheinungen beim Verzehr zählen Übelkeit und Erbrechen, erhöhter Speichelfluss, Benommenheit und Durchfall. In schlimmen Fällen kann es zur Schädigung der Nieren und zu Lähmungen kommen.

Für Haustiere wie Katzen, Hunde, Nager und Vögel ist der Ritterstern ebenfalls giftig. Zusätzlich zu den Vergiftungserscheinungen beim Menschen können bei Tieren Herzrythmusstörungen auftreten. Diese führen im schlimmsten Fall zum Tod.

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