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Frühlings-Adonisröschen als Heilpflanze: Anwendungsgebiete

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Gartenbeet  

Frühlings-Adonisröschen als Heilpflanze: Anwendungsgebiete

27.02.2014, 08:18 Uhr | in (CF)

Das Frühlings-Adonisröschen hat als Heilpflanze eine starke Wirkung und kann bei der Behandlung verschiedener Beschwerden zum Einsatz kommen. Doch trotz seiner Heilkraft ist der Frühblüher nicht ungefährlich und darf deshalb nur von Experten medizinisch verwendet werden.

Stark giftige Heilpflanze

Zu erkennen ist das Frühlings-Adonisröschen an seinen gelben Blüten und seinen vielen, dünnen Blättchen, die den Stengel fast buschig erscheinen lassen. Es gehört zu der Familie der Hahnenfußgewächse. In der Medizin kommen die Inhaltsstoffe des Frühlings-Adonisröschens vor allem bei der Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen zur Anwendung. Der Frühblüher enthält sogenannte herzwirksame Glycoside, die auch aus verschiedenen anderen Heilpflanzen gewonnen werden. Es ähnelt beispielsweise dem bekannten Fingerhut. Tatsächlich ist der Frühblüher aber auch ebenso stark giftig wie der Fingerhut, darf daher nicht gesammelt und nur von fachkundigen Medizinern und Heilkundlern genutzt werden. Eine Vergiftung macht sich zunächst durch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall bemerkbar. Bei starker Vergiftung folgen Herzrhythmusstörungen und Atemnot, die schließlich zum Tod führen. Da der Frühblüher unter Naturschutz steht, ist es allerdings ohnehin generell verboten, ihn zu pflücken.

Die lange Geschichte des Frühlings-Adonisröschens

Traditonell gelten die Wirkstoffe des Frühlings-Adonisröschens auch bei der Behandlung vieler anderer Beschwerden als hilfreich. Zu den Anwendungsgebieten zählen unter anderem Venenschwäche, Rheuma, Fieber, Asthma oder auch Wassersucht. Bereits in der Antike galt der Frühblüher als Heilpflanze. Schriftlich erwähnt wurde er beispielsweise schon von den berühmten Gelehrten Hippokrates und Plinius. Im Laufe der Jahrhunderte wurde aber auch die Giftigkeit der Pflanze immer wieder dokumentiert. Dass das Frühlings-Adonisröschen gegen Herzleiden eingesetzt werden kann, erkannten Forscher erst Ende des 19. Jahrhunderts. Im Jahrhundert darauf wurde es schließlich wissenschaftlich genau untersucht und ist seitdem Teil der erforschten Schulmedizin.

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