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Krokusblüte in Husum: Frühlingszauber an der Nordsee

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Sehenswürdigkeit  

Krokusblüte in Husum: Frühlingszauber an der Nordsee

24.03.2014, 18:06 Uhr | om (CF)

Die Krokusblüte in Husum ist eine in Nordeuropa einmalige Natursehenswürdigkeit, die überregional bewundert wird. Dem sogenannten "Blütenwunder des Nordens" zu Ehren, wird deshalb von der Stadt Husum ein jährlich stattfindendes Krokusblütenfest veranstaltet. Hier erfahren Sie mehr.

Krokusblütenfest an der Nordsee

Die Krokusblüte in Husum ist ein wahres Naturspektakel. Jedes Jahr zum Frühling erblühen dabei im Schlosspark des Schlosses vor Husum im schleswig-holsteinischen Kreis Nordfriesland rund fünf Millionen lilafarbene Krokusse.

Die Frühblüher erstrecken sich dabei auf einer Fläche von circa 50.000 Quadratmetern und verwandeln die Landschaft in ein romantisches Meer aus lilafarbenen Blüten. Ein derartiges Vorkommen an Krokussen ist das einzige dieser Größe im nordeuropäischen Raum und wird von vielen Naturfreunden als wahres Wunder angesehen.

Je nach Erblühen der Frühblüher wird der Krokusblüte in Husum zu Ehren das Krokusblütenfest mit verschiedenen Aktivitäten und verkaufsoffenem Sonntag veranstaltet. Höhepunkt auf jedem Krokusblütenfest ist die Wahl einer "Krokuskönigin". Die Krokusblüte und das Krokusblütenfest sind dabei regelmäßige Bestandteile mehrerer Berichte im Radio, Fernsehen und der Presse. Oftmals findet das Fest Ende März statt.

Hintergründe zur Krokusblüte in Husum

Sowohl Zeitpunkt als auch der genau Grund, warum die Frühblüher im Schlosspark von Husum gepflanzt worden sind, ist unbekannt. Es gibt jedoch zwei Theorien dazu, wie es zur Krokusblüte in Husum gekommen sein könnte: Eine bezieht sich auf einen Orden von Franziskanermönchen, welche im 15. und 16. Jahrhundert ihren Klostergarten an der Stelle hatten, wo sich heute der Schlossgarten befindet. Die Mönche sollen die Krokusse gepflanzt haben, um Safran zur Färbung ihrer liturgischen Gewänder gewinnen zu können.

Einer anderen Theorie zufolge soll die im 17. Jahrhundert in Husum lebende Herzogin Maria Elisabeth die Krokusse angepflanzt haben, um Safran für die Zubereitung verschiedener Speisen zu gewinnen.

Beide Theorien bauen jedoch auf einem damaligen Irrtum der möglichen Gärtner auf. Bei den Krokussen in Husum handelt es sich nämlich um den Crocus napolitanus und nicht um den safranbringenden Crocus sativus.

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