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Waschbären vertreiben: Tipps für Haus und Garten

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Pelzige Räuber  

Waschbären vertreiben: Tipps für Haus und Garten

20.10.2017, 13:20 Uhr | hm (CF)

Waschbären vertreiben: Tipps für Haus und Garten. Waschbären können enorme Schäden anrichten. (Symbolbild) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/JasonOndreicka)

Waschbären können enorme Schäden anrichten. (Symbolbild) (Quelle: JasonOndreicka/Thinkstock by Getty-Images)

Waschbären halten sich nur zu gern im häuslichen Garten auf. Hier finden die Tiere alles, was sie brauchen. Wenn Sie die Waschbären vertreiben wollen, weil diese Blumentöpfe und Dachziegel zerstören oder die Mülltonnen ausräumen, sollten Sie ihnen deshalb die Nahrungsgrundlage entziehen.

Ordnung in Haus und im Garten

Wenn sie Waschbären vertreiben wollen, dürfen Sie die Tiere nicht füttern. Das klingt zunächst naheliegend, damit ist aber auch die indirekte Bereitstellung von Nahrung, zum Beispiel über einen Komposthaufen, gemeint.

Gemüse- und Gartenreste interessieren den pelzigen Allesfresser dabei weniger, vielmehr hat er es auf hochwertige Speisereste wie Fleisch, Fisch, Brot, Obst und Milchprodukte abgesehen: Sie sind ein wahrer Gaumenschmaus für die Waschbären. Wer derartige Lebensmittel im Garten kompostieren will, sollte einen stabilen und verschließbaren Schnellkomposter verwenden.

Stellen Sie sicher, das keine Nahrung offen im Garten für den Waschbär zugänglich ist. Nach einem gemütlichen Grillabend im Garten sollten Sie alle Reste möglichst bald ins Haus holen oder in den Müll werfen. Normale Mülltonnen, die sauber aufgereiht die Hausauffahrt säumen, sind dabei allerdings kein Hindernis, sondern eine Einladung für die schlauen Tiere.

Für die Tiere verlockende Nahrungsmittel sollten Sie sicherheitshalber in doppelte Plastiktüten verpacken, um den Geruch einzudämmen. Mülltonnen sollten nicht unverschlossen bleiben und in regelmäßigen Abständen geleert und gereinigt werden. Wer Waschbären vertreiben will, sollte außerdem insbesondere die Biotonnen, am besten jedoch alle Müllbehälter, mit Spanngurten sichern oder mit einem großen Stein beschweren. Gelbe Säcke sollten Sie entweder in verriegelbaren Boxen aufbewahren oder erst kurz vor der Abholung vors Haus stellen.

Pelzige Untermieter vermeiden

Abgesehen von Nahrung kann Ihr Grundstück auch aufgrund von geeigneten Schlaf- und Nistplätzen attraktiv sein. Dabei kann es sich um gelagertes Baumaterial, Gartenhäuser oder Kaminschächte in Ihrem Garten handeln, die Tiere schrecken aber auch nicht davor zurück, sich in Wohnhäusern anzusiedeln. Dabei nehmen sie den Weg über nahestehende Bäume, Kletterpflanzen an der Hauswand und Schwachstellen im Dach. Dort nisten sich die nachtaktiven Tiere gerne auf Dachböden ein, wo sie ernsthaften Schaden anrichten können, durch Kot und Urin oder Beschädigung der Dachisolierung.

Deshalb sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Garten keinen Unterschlupf bietet, Fassadenbegrünung entfernen und Ihr Dach auf Schlupflöcher überprüfen. Auch Türen und Katzenklappen sollten Sie geschlossen halten, um zu verhindern, dass die Waschbären in Ihr Haus gelangen.

Weitere Maßnahmen, mit denen Sie Waschbären vertreiben

Im Garten machen sich Waschbären häufig über Beeren und Fallobst her. Um das auf Ihrem Grundstück zu unterbinden, ist es am sinnvollsten, reifes Obst zeitnah zu ernten. Falls Sie eine Katze oder einen Hund besitzen und diese im Garten füttern, ist es angeraten, übrig gebliebenes Futter zu entsorgen. Auch ein Vogelhäuschen mit Sonnenblumenkernen kann den geschickten Tieren als Nahrungsquelle dienen.

Reichen diese Tipps nicht aus, müssen Sie aufwendigere Maßnahmen ergreifen, um die Waschbären zu vertreiben. Hochstämmige Obstbäume beispielsweise können Sie durch glatte, etwa einen Meter hohe Metallmanschetten schützen. Damit die kletterfreudigen Kleinbären nicht über tief hängende Äste auf den Baum gelangen, sollten Sie diese regelmäßig kürzen.

Die Empfehlung, Waschbären mit hellem Licht, lauter Musik oder unangenehmen Gerüchen zu vertreiben, ist nur für sehr ausdauernde Waschbärenhasser geeignet. Die Maßnahmen müssen mindestens 24 Stunden aufrechterhalten werden – und ärgern die Nachbarn vermutlich mehr als den Waschbären.

Auch, wenn die schwarzweißen Allesfresser durchaus niedlich aussehen, sollten Sie auf jeden Fall einen Sicherheitsabstand zu den kleinen Räubern wahren. In die Enge getrieben können besonders Muttertiere aggressiv werden. Ihre Bisse können Menschen ernsthafte Verletzungen zufügen, außerdem können sie verschiedene Krankheiten auf Menschen und Haustiere übertragen.

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