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Ahorn schneiden: Tipps zum Rückschnitt

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Bloß nicht einfach zuschneiden!  

Ahorn schneiden: Tipps zum gesunden Rückschnitt

13.08.2014, 12:55 Uhr | uc (CF)

Ahorn schneiden: Tipps zum Rückschnitt. Japanischer Ahorn beeindruckt mit seiner intensiven Färbung (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Japanischer Ahorn beeindruckt mit seiner intensiven Färbung (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Ahorn erfordert weder besonders viel Pflege noch einen Rückschnitt. Sie sollten nur dann einen Ahorn schneiden, wenn es unvermeidbar ist – die Gefahr, dass er kurz darauf eingeht, ist sehr hoch.

Ahorn schneiden – immer ein Risiko

Der Ahorn gilt als vergleichsweise pflegeleichter Baum. Er stellt nur wenig Ansprüche an seinen Standort, an die Bewässerung und die sonstige Pflege. Zudem fällt nur eine geringe Menge an Laub im Herbst an. Für alle Ahornarten gilt: Ein Rückschnitt ist nicht nur überflüssig, sondern kann sogar großen Schaden anrichten. „Damit macht man den Baum kaputt", erzählt Josef Stocker vom Landratsamt Günzburg in einem Interview mit der "Augsburger Zeitung".

Besonders zwergwüchsige Ahorne neigen nach einem Rückschnitt zu Mehltau und anderen Krankheiten, häufig sterben ganze Äste innerhalb kurzer Zeit ab. In einigen Fällen ist der Baum überhaupt nicht mehr zu retten und geht vollkommen ein.

Um zu vermeiden, dass Sie den Ahorn schneiden müssen, sollten Sie seine Vorlieben bereits bei der Standortwahl berücksichtigen. Setzen Sie die Pflanze nur dorthin, wo sie sich ungehindert entfalten kann. Der natürliche, gleichmäßige Wuchs des Ahorns ist charakteristisch für die Baumart und sollte möglichst nicht beeinflusst werden.

Wenn der Rückschnitt unvermeidbar ist

Wenn sich ein Rückschnitt nicht umgehen lässt, sollten Sie bis zur beginnenden Vegetationsruhe im Spätsommer warten, dann ist der Saftdruck und somit die Gefahr eines großen Flüssigkeitsverlustes durch die Korrektur am geringsten. Beim Japanischen Ahorn kann es vorkommen, dass er bereits im März unter Zweigsterben leidet. In diesem Fall können Sie schon im Frühling die toten oder kranken Zweige des Ahorn entfernen.

Hierbei müssen Sie jedoch möglichst vorsichtig vorgehen – selbst bei den mittlerweile angebotenen schnittfesten Ahornarten: In jedem Fall gilt es, sich nur bis zum lebenden Holz vorzuarbeiten, nicht darüber hinaus. Zudem sollten Sie Äste nicht glatt am Stamm abschneiden, sondern darauf achten, den Astkragen nicht zu beschädigen.

Schutzmaßnahmen nach dem Schnitt

Wenn Sie Ihren Ahorn schneiden, sollten Sie die Wunden anschließend mit Baumwachs behandeln, insbesondere, wenn es sich um eine größere Schnittfläche handelt. So verhindern Sie das sogenannte "Ausbluten" des Baumes. Auf keinen Fall sollten Sie den Ahorn im Herbst oder Winter schneiden, die entstehenden Schnittstellen sind viel zu anfällig für Pilzerkrankungen.

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