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Koboldkärpfling: Idealbesetzung für kleine Teiche

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Koboldkärpfling: Idealbesetzung für kleine Teiche

12.02.2015, 10:00 Uhr | fk (CF)

Der robuste Koboldkärpfling passt sich an fast alle Anforderungen seiner Umwelt an. Doch mit anderen Teichfischen verträgt er sich nicht. Selbst untereinander herrscht eine strenge Hierarchie bei den Koboldkärpflingen. Sie sollten deshalb unter sich bleiben.

Geringe Ansprüche des Koboldkärpflings

Der graue bis braune Koboldkärpfling gehört zu den Zahnkärpflingen, die ursprünglich nur in Nordmexiko und dem nordamerikanischen Süden verbreitet waren. Sie wurden jedoch aufgrund ihres hohen Nahrungsbedarfs an Mückenlarven weltweit in Malariagebieten künstlich angesiedelt. Die Folge ist eine inzwischen fast weltweite Verbreitung des anspruchslosen Fisches, der auch hierzulande die heimische Fischfauna zu verdrängen droht. Obwohl der Koboldkärpfling ein Süßwasserfisch ist, kann er Salzwasser vertragen. Auch seine Ansprüche gegenüber Wasserqualität und Temperatur sind niedrig. Null bis dreißig Grad stellen kein Problem für den Kärpfling dar.

Koboldkärpflinge im Teich

Die Koboldkärpflinge haben zwar geringe Anforderungen an ihr Milieu, das heißt aber nicht, dass sie friedliche Teichfische sind. Das Gegenteil ist der Fall: Aufgrund ihres aggressiven Gebarens können sie nur mit sich selbst vergesellschaftet werden. Das können sie dann allerdings aufgrund ihrer geringen Größe von vier bis sieben Zentimetern auch in sehr kleinen Teichen. Doch auch untereinander sind die Koboldkärpflinge nicht entspannter. Drohgebärden, Drängeleien und sogar Stöße und Bisse sind unter den Artgenossen gang und gäbe. Meist siegt der größere Fisch. Der Teichfisch kann den Gegenwert seines Körpergewichts an Mückenlarven verspeisen, verschmäht aber auch keine vegetarische Kost.

Fortpflanzung des Teichfischs

Die Koboldkärpflinge legen keine Eier, sondern gehören zu den lebend gebärenden Fischen. Von Mai bis Oktober findet in der Regel die Fortpflanzung statt. Nach der Paarung mit dem Männchen gebiert das Weibchen nach etwa einem Monat zwischen 10 bis 80 vollausgebildete Junge. Das kann sich alle drei bis vier Wochen wiederholen.

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