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Seidelbast: Gefahr durch giftige Samen

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Frühlingsblüher  

Seidelbast: Gefahr durch giftige Samen

27.03.2015, 10:41 Uhr | tl (CF)

Seidelbast: Gefahr durch giftige Samen. Im Frühling fällt der Seidelbast durch seine schönen Blüten auf.  (Quelle: imago/Martin Bäuml Fotodesign)

Im Frühling fällt der Seidelbast durch seine schönen Blüten auf. (Quelle: Martin Bäuml Fotodesign/imago)

Hübsch anzusehen ist der Seidelbast. Dabei handelt es sich um einen Strauch mit attraktiven rosafarbenen Blüten – doch es ist Vorsicht geboten! Die Samen der Pflanze enthalten für Mensch und Tier gefährliches Gift. Erfahren Sie mehr zu der Giftpflanze.

Mehr zum Seidelbast: Wie er aussieht und wo er wächst

Seidelbast wächst als Strauch und erreicht Wuchshöhen zwischen einem und zwei Metern. Von Februar bis April erfreut die Giftpflanze das Auge des Betrachters mit rosafarbenen bis roten Blüten, die einen intensiven Duft verströmen. Das Laub des Seidelbast ist hellgrün, die Blätter oval. Zwischen Juli und August reifen eiförmige scharlachrote Beeren am Strauch heran.

Der Seidelbast ist vor allem in Laub- und Laubmischwäldern heimisch und bevorzugt kalkhaltigen, humusreichen Boden. Er ist in ganz Europa zu finden und wird auch gerne als Pflanze für den Garten gezogen. Doch gerade Familien mit Kindern sollten lieber auf den Seidelbast im Garten verzichten, denn die Pflanze besitzt ein Gift, das verheerende gesundheitliche Folgen bei Mensch und Tier haben und sogar zum Tod führen kann.

Krankheitszeichen einer Seidelbastvergiftung

In den Samen des Seidelbasts ist das Gift Mezerein enthalten, in der Rinde befindet sich gefährliches Daphnetoxin, informiert die Informationszentrale gegen Vergiftungen des Universitätsklinikums Bonn. Grundsätzlich sind jedoch alle Pflanzenteile giftig. Wenn die Beeren der Giftpflanze im Sommer rot leuchten, ist die Versuchung gerade für Kinder groß, eine davon zu pflücken und in den Mund zu stecken. Doch Vorsicht! Das Gift wird beim Zerbeißen der Samen freigesetzt – der Verzehr weniger Beeren kann verheerende Folgen haben und sogar zum Tod führen.

Bereits wenige Minuten nachdem die Beeren der Giftpflanze geschluckt wurden, treten die ersten Symptome auf. Dabei kommt es zu Brennen, Schwellungen, Blasenbildung und Rötung im Mundbereich. Weiterhin treten vermehrter Speichelfluß, Mundtrockenheit mit Durstgefühl, Schluckbeschwerden sowie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auf. Auch Bewusstseinsstörungen, Krämpfe, Herz- und Kreislaufstörungen können Symptome der Vergiftung sein.

Schon Hautkontakt mit dem Gift hat Juckreiz, Rötungen, Schwellungen und Blasenbildung zur Folge. In jedem Fall sollte bei versehentlichem Verzehr der Beeren bzw. Samen ein Arzt aufgesucht werden.

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