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Die besten Rasenarten und Rasentypen für den Garten

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Rasenarten und Rasentypen für den Hausgarten

09.07.2017, 16:07 Uhr | Ralph Wefer sive Evermann, rw, t-online.de

Die besten Rasenarten und Rasentypen für den Garten. Rasenmäher der Rasen mäht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/BrianAJackson)

Das regelmäßige Mähen gehört zur Rasenpflege (Quelle: BrianAJackson/Thinkstock by Getty-Images)

Jeder Gartenbesitzer hat an seinen Rasen andere Ansprüche. Mal soll das Grün vor allem akkurat aussehen, für viele Familien hingegen zählt in erster Linie die Belastbarkeit. Wieder andere wollen vor allem möglichst wenig Arbeit mit ihrem Rasen haben. Wir haben für Sie bei einem Spezialisten nachgefragt, welche Rasenmischungen für welchen Gartenbesitzer am besten geeignet sind. Sehen Sie in unserer Fotoshow, die besten Rasentraktoren.

"Grundsätzlich unterscheiden sich Rasenarten im Hinblick auf die Leistungseigenschaften Trittverträglichkeit, Schnittverträglichkeit und Schattenverträglichkeit", erklärt Klaus Müller-Beck von der Deutschen Rasengesellschaft (DRG), gegenüber t-online.de. Welche Rasenarten in welchem Mischungsverhältnis das Saatgut enthalten sollte, hängt vom gewünschten Rasentyp ab.

Rasentypen für den privaten Hausgarten

Das Bundessortenamt unterscheidet zwischen Zier-, Gebrauchs-, Strapazier-, Tiefschnitt- und Landschaftsrasen. Im privaten Hausgarten werden fast ausschließlich Zier- und Gebrauchsrasen angelegt. "In den meisten Fällen soll ein Rasen am Haus unkompliziert und belastbar sein", berichtet die DRG. "Man möchte darauf laufen, spielen, liegen und feiern können, und die regelmäßigen Pflegearbeiten sollen nicht sehr aufwändig sein."

Die perfekte Abmischung der Arten im Saatgut hängt von der Intensität der Beanspruchung sowie der Lage des Rasens ab. "Für den Gebrauchs- und Spielrasen sollten in jedem Falle die Arten Deutsches Weidelgras (Lolium perenne), Wiesenrispe (Poa pratensis) und Rotschwingel (Festuca rubra) in der Mischung enthalten sein", erklärt Rasenspezialist Müller-Beck. Besonders belastbar sind Wiesenrispe und Deutsches Weidelgras. Letzteres regeneriert sich von allen Rasengräsern am besten und ist deshalb ideal für den Rasen im Familiengarten, auf dem Kinder toben und Fußball spielen.

Gräserarten für schattige Rasenflächen

Für schattige Rasenflächen sollten zudem 5 bis 15 Prozent der Art Lägerrispe (Poa supina) in der Saatgutmischung enthalten sein, rät Müller-Beck. "Sie verträgt durchaus einen Baumschatten, benötigt allerdings zur Entfaltung ihrer Stärke eine ausreichende Nährstoff- und Wasserversorgung." In einem nur leicht schattigen Gebrauchs- und Spielrasen könne auch ein Anteil Rasenschmiele (Deschampsia cespitosa) zu Lasten des Rotschwingels gute Ergebnisse bei der Rasenbildung liefern.

Im Zierrasen dominieren andere Arten

Für manchen Gartenbesitzer stehen Robustheit und Trittverträglichkeit nicht im Vordergrund. Sie wünschen sich vor allem ein repräsentatives Grün und scheuen dafür auch keinen höheren Pflegeaufwand. Der Rasen wird kaum belastet und nur selten betreten. Er soll vor allem gut aussehen. "Beim Zierrasen sollten die feinen Gräser wie der Rotschwingel oder die Zarte Kammschmiele dominieren", empfiehlt Müller-Beck. "Sie sind weniger trittverträglich, bilden aber einen feinen tiefschnittverträglichen Rasen."

Diese Rasenart macht das Grün hitzetauglich

Im Hinblick auf den Klimawandel rät der promovierte Agrarwissenschaftler, in Zukunft vermehrt auf Hitze- und Trockenheitsverträglichkeit zu achten. "Hier wäre die Grasart Rohrschwingel (Festuca arundinacea) zu nennen", so der Rasenexperte. "Diese Grasart bildet ein besonders tief gehendes Wurzelwerk aus."

Diesen Rasen muss man seltener mähen

Auch für Gartenbesitzer, die ihren Rasen lieber genießen als ihn ständig mähen wollen, gibt es eine Empfehlung: Ein Rotschwingel-Rasen mit einem Anteil von Schafschwingel (Festuca ovina) sei eine Rasenmischung, die vergleichsweise wenig Biomasse produziere und somit den Mähaufwand deutlich reduziere. Hier falle nur etwa halb so viel Schnittgut an wie bei manch anderer Rasenmischung, die besonders häufig gemäht werden muss – beispielsweise eine Tiergartenmischung. Beide Gräserarten kennzeichnet zudem ein geringer Nährstoff- und Wasserbedarf.

RSM-Nummer erleichtert die Auswahl des richtigen Rasen-Saatguts

Aus welchen Gräsern sich eine Saatgutmischung zusammensetzt, muss auf der Verpackung stehen. Die Experten raten zu Regel-Saatgut-Mischungen (RSM), weil diese Mischungen erprobte Gräserarten und -sorten enthalten. Der Verbraucher erkennt das hochwertige Saatgut leicht am grünen Etikett, auf dem neben Angaben zu den enthaltenen Gräserarten auch eine RSM-Nummer aufgedruckt ist.

Wer einen Zierrasen anlegen will, sollte sich für Saatgutmischungen mit der RSM-Nummer 1.1 entscheiden, die es in zwei Varianten gibt. Variante eins besteht zu 80 Prozent aus Rotschwingel. Das belastbarere Deutsche Weidelgras ist noch zu 20 Prozent enthalten. Variante zwei enthält ausschließlich Rotschwingel und ist deshalb weniger belastbar.

Das ist der Standard-Rasen für den Hausgarten

Gebrauchsrasen-Mischungen sind mit RSM 2.2 (Gebrauchsrasen in Trockenlagen), RSM 2.3 (Gebrauchsrasen-Spielrasen) oder RSM 2.4 (Gebrauchsrasen-Kräuterrasen) gekennzeichnet. "Der Typ RSM 2.3 , kann als Standard-Hausrasen eingestuft werden", so die Experten der DRG. Die Mischung enthält zu jeweils 30 Prozent die robusten Gräserarten Deutsches Weidelgras und Wiesenrispe sowie zu 40 Prozent Rotschwingel.

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