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Blaue Holzbiene: Beeindruckende Größe mit blauen Flügeln

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Insekten  

Blaue Holzbiene: Beeindruckende Größe mit blauen Flügeln

13.05.2015, 14:29 Uhr | ih (CF)

Ganz schön imposant, die Blaue Holzbiene. Mit einer Körperlänge von 23 bis 28 Millimetern zählt sie zur größten heimischen Bienenart. Ihre schwarzen, blau schimmernden Flügel und ihr hummelartiger Körper machen sie unverwechselbar.

Blaue Holzbiene mag mildes Wetter

 

Die Blaue Holzbiene ist eigentlich im mediterranen Raum beheimatet. Die überdurchschnittlich warmen Temperaturen der letzten beiden Jahrzehnte haben jedoch dazu beigetragen, dass die imposante Bienenart den Sprung über die Alpen gewagt hat und sich nun auch hierzulande ansiedelt und fortpflanzt. Ihr Vorkommen ist allerdings überschaubar. Wer Glück hat, kann sie in den Flusstälern von Neckar, Rhein, Main oder Lahn beobachten.

 

Im Totholz fühlt sich die Solitärbiene wohl

 

Da die Blaue Holzbiene die Wärme liebt, gehören sonnenbeschienene Flächen mit ausreichend Totholzbestand zu ihren Lieblingsbiotopen. Kann der beschauliche Platz auch noch mit einer großen Blütenvielfalt aufwarten, fühlt sich die Blaue Holzbiene rundum wohl. Leben Sie in einer Region mit mildem Wetter, bevorzugt im Süden, können Sie die einzigartige Solitärbiene eventuell mit einem naturnahen Garten in Ihr Terrain locken.

 

Heiße Phase Ende April: Fortpflanzung der Blauen Holzbienen

 

Ende April beginnt die Paarungszeit der Solitärbiene – der einzige Zeitraum im Jahr, in dem beide Geschlechter aufeinander treffen. Paarung und Eiablage erfolgen in der Regel dort, wo das Weibchen selbst geschlüpft ist. Nach der Paarung beginnen die Weibchen mit dem Nestbau in abgestorbenem, allerdings immer noch festem Holz. Bei diesem Anlass kommt der Solitärbiene auch ihr kräftiges Kauwerkzeug zugute: Sie nagt damit eine ein Zentimeter dicke Brutröhre in das Holzinnere, legt darin 10 bis 15 Brutkammern an und legt in jede Zelle ein Ei mit reichlich eingetragenem Blütenstaub. Die sich aus den Eiern entwickelnden Larven ernähren sich von dem eiweißreichen Pollenvorrat, verpuppen sich, sobald die Nahrung verzehrt wurde und schlüpfen im Sommer. Jetzt kommt wiederum das Kauwerkzeug der Insekten zum Einsatz: Die erwachsenen Bienen fressen sich damit aus den Kammern heraus.

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