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Rauhautfledermaus: Kleinste Fledermausart in Deutschland

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Gartengestaltung  

Rauhautfledermaus: Kleinste Fledermausart in Deutschland

08.06.2015, 05:42 Uhr | eh (CF)

Klein und richtig flauschig: Das ist das Erscheinungsbild der Rauhautfledermaus. Doch der Steckbrief der Fledermausart verrät noch eine ganze Menge mehr über den leichten Luftakrobaten – lesen Sie hier was.

Winzige Fledermausart: Erscheinungsbild

Gar nicht so einfach die Rauhautfledermaus von anderen Zwergfledermäusen wie zum Beispiel der Mückenfledermaus zu unterscheiden. Einer der wenigen Unterscheidungsmerkmale ist die Länge des fünften Fingers, der bei der Rauhautfledermaus ausgeprägter ist. Wie ihr Steckbrief darüber hinaus verrät, erreicht die Pipistrellus nathusii, wie sie im Fachjargon heißt, eine Größe von fünf bis sechs Zentimetern. Damit zählt sie zur kleinsten Fledermausart in ganz Deutschland. Außerdem ist sie ein richtiges Leichtgewicht, da sie gerade einmal zwischen sechs und zehn Gramm auf die Waage bringt.

Das Fell des Fliegengewichts variiert auf der Oberseite zwischen Rot- und Kastanienbraun, die Unterseite ist hingegen eher hell- bis gelbbraun gefärbt. Ihre Ohren sind vergleichsweise klein und weisen eine abgerundete Dreiecksform vor.

Der Speiseplan der Rauhautfledermaus

Ihre Leichtigkeit kommt der Rauhautfledermaus vor allem bei der Beutejagd zugute. Diese fängt sie nämlich auf einer Höhe von 3 bis 20 Metern im Flug und mit Echoortungslauten zwischen 37 und 41 Kilohertz. Wie es sich für Fledermäuse gehört, bevorzugt diese Fledermausart auf ihrem Speiseplan in erster Linie Insekten. Dafür fliegt sie in einem linearen Muster Schneisen, Vegetationskanten und Waldwege ab. Ein Grund für dieses Jagdverhalten liegt in der geringeren Wendigkeit der Tiere im Vergleich zu anderen Artgenossen. Doch nicht nur in Waldgebieten begibt sich die Rauhautfledermaus auf Nahrungssuche, auch Gewässer gehören zu ihrem Jagdrevier. Dort bevorzugen sie besonders den Verzehr von kleinen Mücken.

Hier fühlt sich das Tierchen am wohlsten

Die Rauhautfledermaus lebt hauptsächlich im Nordosten von Deutschland. Die größte Chance ein Exemplar in Aktion zu sehen besteht in gewässer- und feuchtgebietsreichen Wäldern in Mecklenburg-Vorpommern.

Als Schlaf- und Rückzugsort bevorzugt die Rauhautfledermaus in erster Linie Bäume; sie nimmt unter Umständen jedoch auch Fledermaus- und Vogelkästen in Gärten in Beschlag. Wenn sie sich ein Quartier in Stadtnähe sucht, nistet sich das Tier ebenso in Holzverkleidungen, Brennholzstapeln oder Dehnungsfugen ein. Wenn sich die Rauhautfledermaus im Winter kein warmes Quartier hierzulande sucht, zieht es das Tier in wärmere Gefilde, für die die Tiere sogar Reisen von bis zu 1.500 Kilometer in Kauf nehmen.  

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