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Amazonenameise: Gefürchtete Räuberin unter den Ameisen

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Insekten  

Amazonenameise: Gefürchtete Räuberin unter den Ameisen

11.06.2015, 10:21 Uhr | ac (CF)

Räuberisch und aggressiv: Das ist die sogenannte Amazonenameise. Vor allem unter anderen Ameisenstaaten ist diese auch als "Sklavenjäger" genannte Art sehr gefürchtet. Erfahren Sie hier mehr zu den Insekten.

Sklavenjägerin: Wie jagt die Amazonenameise?

Bei der Amazonenameise haben andere Ameisenstaaten wahrlich nichts zu lachen: Das Insekt begibt sich auf regelrechte Raubzüge, um Jagd auf die Puppen und Larven anderer Ameisenarten zu machen. Diese verschleppen die Amazonenameisen in ihr eigenes Nest und halten sie dort anschließend als "Sklaven". 

Sklaven aus fremden Ameisenstaaten

Als Sklaven übernehmen die entführten Ameisen die Aufgaben, zu denen die Amazonenameisen selbst nicht in der Lage sind: etwa die Brutpflege und die Ernährung. So lassen sich die Amazonenameisen von ihren Sklaven mit flüssigen Sekreten füttern. Da sich die erbeuteten Gehilfen in dem fremden Bau jedoch nicht fortpflanzen können, müssen immer neue Sklaven hinzugeholt werden – manchmal Zehntausende in einem Jahr.

So erkennen Sie die Amazonenameise

Der Körperbau der Amazonenameise ist ganz an ihre kriegerische Lebensweise angepasst: Sie verfügt über verhältnismäßig große und starke Beißwerkzeuge, die die Panzer anderer Ameisen durchdringen können. Davon abgesehen ist das Insekt gut sieben Millimeter groß, die Königinnen können eine Körpergröße von bis zu neun Millimetern Länge erreichen. 

Gefährdete Ameisenart

Zwar ist die Amazonenameise in Deutschland sowie Süd- und Mitteleuropa heimisch, jedoch wird sie mittlerweile nur noch selten gesichtet und gilt als stark gefährdet. Grund dafür ist vermutlich ihre Vorliebe für wärmere und trockene Gebiete und ihre spezielle Lebensweise. So dürfen die Staaten anderer Ameisenarten nicht weit entfernt sein, um genügend Sklavenameisen zu verpflichten und somit die Versorgung und Fortpflanzung der Amazonenameise sicherzustellen. 

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