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Gartenscheren kaufen: auf Tests und Schnittsystem achten

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Gartenwerkzeug  

Worauf Sie bei der Gartenschere achten sollte

14.10.2015, 11:38 Uhr | rw, Stiftung Warentest, DIY Academy, t-online.de

Gartenscheren kaufen: auf Tests und Schnittsystem achten. Amboss oder Bypass? Nicht nur darauf sollte man beim Kauf der Gartenschere achten. (Quelle: DIY Academy/Fiskars)

Amboss oder Bypass? Nicht nur darauf sollte man beim Kauf der Gartenschere achten. (Quelle: Fiskars/DIY Academy)

Eine schlechte Gartenschere schadet den Pflanzen. Werden die Schnitte nicht sauber ausgeführt, dauert es länger, bis die Pflanzen die Schnittstellen verschließen. Pilze können eindringen und machen die Pflanze krank. Vor dem Kauf können Testergebnisse Orientierung bieten. Doch wichtig ist noch eine andere Frage: Amboss oder Bypass?

Je nachdem wofür man das Werkzeug einsetzen will, empfiehlt sich nämlich entweder eine Amboss-Gartenschere, bei der eine scharfe Klinge auf eine stumpfe trifft oder eine Bypass-Schere, bei der zwei scharf Klingen aneinander vorbei gleiten.

Amboss- oder Bypass-Gartenschere?

Beide Schnittsysteme haben ihre Vor- und Nachteile. Dickere Zweige, abgestorbene Äste oder Hartholz werden am besten mit einer Amboss-Gartenschere geschnitten. Bei diesen Scheren ist die Kraftübertragung besser und sie verkanten beim Schneiden nicht so leicht. Für empfindliche Pflanzenstängel sind Amboss-Scheren hingegen weniger geeignet. Sie würden beim Schnitt zu stark gequetscht.

Grünholz und frische Triebe bis zu einem Durchmesser von etwa zwei Zentimetern schneidet man deshalb am besten mit einer Bypass-Gartenschere. Die aneinander vorbeilaufenden, scharfen Klingen trennen dünne Zweige und Pflanzenstengel sauberer ab und man kann näher am Stamm schneiden, hinterlässt also keine "Kleiderhaken". Vor allem für den Rückschnitt von Ziersträuchern wie Rosen ist dieser Scherentyp ideal. 

Qualitätskriterien bei Gartenscheren

Wichtig ist darüber hinaus, dass die Gartenschere gut in der Hand liegt. In der Regel sind die Griffe auf mittlere Handgrößen ausgelegt. Manche Hersteller verpacken ihre Scheren so, dass man sie schon im Laden in die Hand nehmen kann, um ein Gefühl für die Haptik zu bekommen.

Manche Gartenscheren haben auch einen Drahtschneider integriert. Das ist zum Beispiel in der Weihnachtszeit nützlich: Wenn man seine Gestecke und den Adventskranz selbst bindet, braucht man nur ein Werkzeug um Draht und Tannenzweige zu schneiden. 

Gartenscheren-Test 2015

Dass eine starke Marke auch für gute Qualität steht, darauf kann man sich leider nicht immer verlassen. Im Sommer hat die Stiftung Warentest 19 Einhand-Gartenscheren geprüft (test 07/2015).* Dabei wurden unter anderem zwei Fiskars-Gartenscheren nur mit "ausreichend" bewertet. Am besten schnitten sowohl unter den Amboss- als auch unter den Bypass-Scheren die Produkte von "Original Löwe" ab, die man allerdings nicht in jedem Baumarkt findet. 

Was "gute" Gartenscheren kosten

Die Testergebnisse zeigen deutlich, dass der Preis nur bedingt Aufschluss über die Qualität gibt. Ganz billige Produkte für weniger als fünf Euro taugten erwartungsgemäß wenig. Die Preisspanne reichte bei den "guten" Gartenscheren aber von 17 Euro für eine Bypass-Gartenschere von Bauhaus bis 49 Euro für die "Felco 6" (ebenfalls Bypass). Die mit 22 Euro vergleichsweise günstige Amboss-Schere "Gardena Comfort 8787" war sogar das zweitbeste Produkt im Gesamt-Ranking.

Gartenscheren pflegen und nicht überfordern

Damit man lange Freude an seiner Gartenschere hat, ist ein wenig Pflege nötig. "Reinigen Sie Ihr Werkzeug nach jedem Gebrauch", empfiehlt Stiftung Warentest. Die Schneiden wischt man dazu einfach mit einem trockenen Tuch von innen nach außen ab. Nach der Reinigung hilft ein Tropfen Öl, die Gelenke geschmeidig zu halten und das Metall vor Rost zu schützen.

Außerdem sollte man seine Gartenschere nicht überfordern. Zwar werben viele Hersteller vollmundig mit maximalen schneidbaren Durchmessern von 20 Millimetern oder sogar mehr. Wenn man aber trockenes Hartholz zu schneiden hat, sollte man bei solchen Durchmessern besser zur Astschere greifen.

*Den vollständigen Testartikel "Garten- und Astscheren" können Sie kostenpflichtig auf der Webseite der Stiftung Warentest herunterladen. 

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