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Mauerspinnen verschandeln die Fassade – Bekämpfungstipps

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Ausschlag an der Fassade  

Mauerspinne verschandelt die Fassade

15.11.2017, 13:09 Uhr | rw

Mauerspinnen verschandeln die Fassade – Bekämpfungstipps. Die Netze der Mauerspinne werden als schwarz-graue Flecken auf der Fassade sichtbar. (Quelle: Stefan Hofmann)

Die Netze der Mauerspinne werden als schwarz-graue Flecken auf der Fassade sichtbar. (Quelle: Stefan Hofmann)

Es sieht aus, als hätte das Haus Ausschlag: gräulich-schwarze, etwa handtellergroße Flecken verschandeln die Fassade. Wer dieses Schadensbild an seinem Haus beobachtet, hat es vermutlich mit der Mauerspinne zu tun. Doch wie wird man den Störenfried wieder los? Wir erklären, wie Sie die Mauerspinne bekämpfen können.

Die nur ein bis drei Millimeter großen Tiere aus der Familie der Kräuselspinnen lassen sich in kleinen Ritzen und Vertiefungen der Hauswand nieder. 

Wo Mauerspinnen ihre Netze bauen

Die Mauerspinne ernährt sich von Insekten und siedelt deshalb am liebsten dort, wo die Aussicht auf Beute besonders gut ist. Deshalb baut sie ihre Netze besonders gerne an witterungsgeschützen Stellen der Hauswand wie unter Dachüberständen, Fenstersimsen und Balkonen. Da ihre Beute durch Licht angelockt wird, schätzt auch die Mauerspinne gut ausgeleuchtete Stellen.

Sie baut keine frei hängenden Netze, sondern webt sie mit einem stark gekräuselten Faden unmittelbar über die Fassadenfläche. Die Netze sind eigentlich weiß, jedoch verfängt sich schnell Schmutz und Straßenstaub in den Fäden. Die hässlichen Flecken entstehen und die Fassade wirkt schmutzig. Immerhin: Die Bausubstanz schädigt der Winzling nicht.

Sofortmaßnahmen gegen die Netze der Mauerspinne

Um die schmutzigen Netze zu entfernen, kann man erreichbare Stellen der Hauswand einfach mit einem Besen abfegen. Effektiv ist es auch, die Fassade mit Wasser abzuspritzen. Dadurch werden sowohl die Spinnennetze als auch abgelegte Eier entfernt. Besonders wirksam ist warmes Wasser. Ideal ist deshalb ein Hochdruckreiniger mit Brenner. 

Man muss aber darauf achten, dass der harte Wasserstrahl die Fassade nicht beschädigt. Am besten startet man mit niedrigem Druck und steigert ihn nach und nach, bis sich die verschmutzten Spinnennetze lösen.

Allerdings kann sich das ein oder andere Exemplar der winzigen Spinnen womöglich in Mauer- und Fassadenritzen verkriechen. Sie vermehren sich dann erneut, so dass man die Prozedur gegebenenfalls häufiger wiederholen muss.

Mauerspinnen nicht mit Gift bekämpfen

So mag dem ein oder anderen die Bekämpfung mit der chemischen Keule einfacher und bequemer vorkommen. Das ist aber nicht empfehlenswert. Insektizide wirken bei Spinnentieren nicht oder zumindest nur vermindert.

Sie vergiften aber nützliche Insekten wie Bienen oder Schmetterlinge. Auch Vögel und Fledermäuse werden vergiftet, wenn sie die Insekten fressen. Durch Auswaschungen bei Regen gelangen die giftigen Wirkstoffe auch in den Boden. Außerdem wären die meisten Insektizide ohnehin keine Dauerlösung. Durch Witterungseinflüsse werden die Wirkstoffe schnell abgebaut und unwirksam.

Mauerspinnen vorbeugen ist kaum möglich

Mauerspinnen haben keine Vorliebe für bestimmte Anstriche. Sobald sie kleinste Unterschlupfmöglichkeiten und genügend Nahrung vorfinden, bauen sie ihre Netze und vermehren sich auf der Hauswand. Erfahrungen Betroffener zeigen, dass selbst glatte Putze befallen werden können.

Vielfach empfohlen wird, die Beleuchtungssituation zu verändern. Doch in der Praxis sieht man die schmutzigen Netze auch auf schattigen Fassaden. Eine dauerhaft wirksame, vorbeugende Maßnahme gegen die Besiedlung gibt es also nicht. 

Befall breitet sich oft von Haus zu Haus aus

Am einfachsten und wirkungsvollsten bleibt es, die schmutzigen Netze mit Besen und Hochdruckreiniger zu entfernen. Geschlüpfte Jungtiere nutzen einen langen Seidenfaden als eine Art Segel und breiten sich mit Hilfe des Windes von Haus zu Haus aus. Sind auch umliegende Häuser betroffen, sollte man das gemeinsame Vorgehen gegen die Plagegeister deshalb möglichst in der Nachbarschaft abstimmen.

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