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Hummeln ansiedeln: Im Frühjahr einen Nistplatz anbieten

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Hummeln ansiedeln  

Im Frühjahr einen Nistplatz für die dicken Brummer anbieten

17.12.2015, 09:55 Uhr | bp (CF)

Viele Hummelarten gelten inzwischen als gefährdet. Damit sich in Ihrem Garten dennoch Hummeln ansiedeln, können Sie einen Nistplatz für die dicken Brummer einrichten. So helfen Sie bewusst beim Artenschutz.

Die Königin sucht nach einem Nistplatz

Im Gegensatz zu den Honigbienen überdauert bei den Hummeln nur die Königin den Winter. Sie begibt sich schon ab Ende Februar auf die Suche nach einem Nistplatz. Je nach Hummelart ist ein unterirdischer oder oberirdischer Bau geeignet. Es kommen zum Beispiel Steinspalten, Vogelnester, Totholzhaufen oder Mäuselöcher infrage. Ist das richtige Quartier gefunden, wird ein neues Hummelvolk gegründet. Energie dafür bezieht die Hummelkönigin aus ihren Nahrungseinlagerungen aus dem Vorjahr. Sind diese verbraucht, macht sie sich auf die Suche nach Nektar. Die Larven werden mit Pollen gefüttert. Ein verregnetes Frühjahr kann jedoch schnell zu Nahrungsmangel beim Hummelvolk führen.

Hummeln ansiedeln im eigenen Garten

Grundsätzlich lockt ein naturgerechter Garten mit vielfältigen Pflanzen die Hummeln von ganz allein an. Die haarigen Insekten freuen sich jedoch auch über einen von Menschen geschaffenen Nistplatz. Dieser kann entweder im Fachhandel erworben oder relativ leicht selbst gebaut werden. Der Nistkasten sollte an einem ruhigen, halbschattigen Platz aufgestellt werden. Richten Sie ihn möglichst schon Mitte Februar ein, bevor die Hummelkönigin sich auf die Suche nach einem Nistplatz begibt. Bei solchen Bedingungen werden sich schnell Hummeln ansiedeln.

Nistkasten für Erdhummeln

Ein umgedreht eingegrabener Tontopf eignet sich sehr gut als Nistplatz für Erdhummeln. Streuen Sie an dem Standort zunächst Tongranulat aus. Füllen Sie den Topf nun zur Hälfte mit unbehandelter Polsterwolle und graben ihn in den Boden ein. Als Schutz vor Nässe dient ein halber Topf oder ein Holzbrett.

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