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Teufelsabbiss: Blume des Jahres 2015

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Teufelsabbiss: Blume des Jahres 2015

25.01.2016, 10:04 Uhr | tm (CF)

Die Loki-Schmidt-Stiftung hat den Teufelsabbiss zur Blume des Jahres 2015 ernannt. Die Auszeichnung soll auf die traurige Tatsache aufmerksam machen, dass die hübsche Pflanze vom Aussterben bedroht ist.

Dekorative Heilpflanze: Der Teufelsabbiss

Der Teufelsabbiss kann Stängel entwickeln, die bis zu einem Meter hoch werden. Darauf sitzen kleine, runde Blütenköpfe, die meist hellblau oder violett gefärbt sind und aus denen die Staubblätter hervorragen. Zwei Reihen Hüllblätter umranden die Blütenköpfe. Diese Blätter sind jedoch sehr kurz und deshalb nur unterhalb der Blüten zu sehen. Gelegentlich finden sich auch Exemplare mit rosafarbenen Blüten. Von Juli bis September sind sie zu sehen. Ihren Namen verdankt die Pflanze übrigens ihren Rhizomen: Ein Teil davon stirbt im Herbst ab, weshalb dieser Bereich wie abgebissen wirkt. Laut einer Erzählung soll der Teufel die Rhizome abgebissen haben, weil er mit der Heilwirkung der Pflanze unzufrieden war. Schon im Mittelalter galt das Gewächs als Heilpflanze. Wurzeln und Kraut der Pflanze kamen zum Beispiel bei Bronchitis, Nierenschwäche oder zur Blutreinigung zum Einsatz. In der Homöopathie soll sie gegen Ekzeme und Geschwüre helfen.

Zum Wachsen benötigt die Blume des Jahres 2015 neutralen oder sauren, wechselfeuchten Ton- oder Lehmboden. Ideal sind außerdem helle Standorte mit nährstoffarmem Boden. Entsprechend findet sich der Teufelsabbiss beispielsweise in Flachmooren in Uferzonen von Gewässern oder auf Moorwiesen.

Blume des Jahres 2015 ist gefährdet

Sehr häufig ist der Teufelsabbiss in der freien Natur nicht mehr vertreten, die Pflanze ist vom Aussterben bedroht. Die Ursache liegt in der Intensivierung der Landwirtschaft in den letzten Jahren. Als Folge wurden viele Uferzonen und Moorgebiete, wo sich die Blume findet, zerstört: Sie wurden beispielsweise entwässert oder zu Ackerland oder Baugebieten entfremdet.

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