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Blattläuse fallen über Rosen her: Tipps zum Bekämpfen

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Jetzt ist schnelles Handeln gefragt  

Blattläuse sind schon im Garten aktiv

21.04.2016, 15:40 Uhr | dpa-tmn

Blattläuse fallen über Rosen her: Tipps zum Bekämpfen. Blattlaus-Plage droht. (Quelle: dpa)

Blattlaus-Plage droht. (Quelle: dpa)

Da freut man sich, dass die Gartensaison wieder begonnen hat und dann das: Auch die Blattläuse sind schon aktiv. Besonders über Rosen machen sich die Schädlinge jetzt her. Schnelles Handeln tut not.

Blattläuse stechen die Pflanzen an und saugen den Saft aus. Besonders die Triebspitzen, Knospen und jüngere Blätter sind betroffen. In der Folge kräuseln sich die Blätter, und die Triebspitzen verkümmern. Aber auch die Ausscheidungen der Tiere schädigen die Pflanzen: Der sogenannte Honigtau ist Nährboden für Pilzarten, die einen aggressiven schwarzen Belag bilden. Und über die Wunden an den Pflanzen können Viren eindringen.

Einfachste Methode ist die beste

Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen rät, möglichst mechanisch vorzugehen und zum Beispiel mit dem Gartenschlauch die Tiere von den Pflanzen zu spritzen. Wenn das nicht reicht, könne man zu einem Pflanzenschutzmittel greifen. Doch diese greifen in der Regel auch sogenannte Nützlinge an, zum Beispiel Marienkäfer. Ein einziges Tier frisst im Laufe seiner Larvenzeit bis zu 3000 Schädlinge wie Blattläuse und Spinnmilben.

Marienkäfer helfen im Garten

Das Landwirtschaftliche Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) in Karlsruhe rät, sich genau anzuschauen, welche Gegenspieler es im Garten gibt. Denn treten verstärkt Marienkäfer, Florfliegen-, Gallmücken- und Schwebfliegenlarven auf, erübrige sich meist die chemische Behandlung. Als gängige Tipps zum Anlocken gelten eine artenreiche Bepflanzung mit Blühpflanzen sowie Insektenhotels und Florfliegenkisten als Unterschlupf. Was man aber unbedingt vermeiden muss, sind Ameisen in der Nähe der Blattläuse.

Ameisen stehen auf den Honigtau der Blattläuse, vor allem die darin enthaltenen Kohlenhydrate. So kümmern sie sich um die Blattläuse und schützen sie vor Feinden. Das gehe sogar soweit, dass die Ameisen ihre kleinen "Honigkühe" zu neuen Pflanzen transportieren, erklärt der Naturschutzbund (Nabu).

Auf schonende Pflanzenschutzmittel setzen

Es gibt Pflanzenschutzmittel mit Wirkstoffen, deren Auswirkungen auf die Nützlinge zumindest wegen der kurzen Wirkungsdauer und der Form der Anwendung begrenzt sind. Das sind etwa Präparate auf Basis der Wirkstoffe Acetamiprid und Dimethoat. Diese eignen sich besonders für einzelne Kübel- und Balkonpflanzen. Im Freiland sind sie nicht verwendbar. Gut ist natürlich auch, nur die stark befallenen Pflanzenteile zu behandeln und nicht die ganze Pflanze.

Vorbeugen ist besser

Am besten hält man Blattläuse von vornherein fern. Zum Beispiel, indem man seine Pflanzen an zugigen Standorten setzt - sofern die Gewächse dies vertragen. Denn so erreichen wenigstens einige zufliegende Läuse die Pflanze nicht. Gut ist auch, die Pflanzen gut mit Wasser und Nährstoffen zu versorgen und so stark zu halten.

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