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Kräuter  

Rauwolfia: Heilkraut aus Asien

22.09.2016, 12:25 Uhr | ks (CF)

Die Heilpflanze Rauwolfia ist nach dem Arzt und Botaniker Leonard Rauwolf benannt und auch unter den Namen Indische Schlangenwurzel, Teufelspfeffer und Wahnsinnskraut geläufig. Wegen ihrer starken Wirkung ist sie in Deutschland verschreibungspflichtig.

Halbstrauch mit schlangenartigen Windungen

Die Rauwolfia oder Indische Schlangenwurzel bzw. Indisches Schlangenholz, wie sie auch genannt wird, wächst in der Himalayaregion, in Nordost-Indien, auf Sri Lanka und Indonesien. Der sogenannte Halbstrauch aus der Familie der Hundsgiftgewächse wird bis zu 90 Zentimeter hoch. Die Pflanze besitzt eine weiße Rinde und bis zu 15 Zentimeter lange, eiförmige Blätter mit kurzen Stielen. In einer Trugdolde in der Mitte der Blätter wachsen die Blüten mit je fünf kleinen Blütenblättern. Diese sind weiß bis rosafarben. Die Frucht der Rauwolfia ist eine Steinfrucht. Ihren Namen Indische Schlangenwurzel verdankt die Pflanze den schlangenartigen Windungen ihres Stammes.

Die Indische Schlangenwurzel: eine traditionelle Heilpflanze

Die Rauwolfia ist in Indien schon lange als Heilpflanze bekannt. Ayurvedische Texte erwähnen sie bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. Da die Pflanze giftig ist, sollte sie nur auf ärztlichen Rat angewendet werden, für eine Selbstmedikation ist sie ungeeignet. Abgesehen von homöopathischen Präparaten (ab D3) ist die Rauwolfia verschreibungspflichtig. Sie senkt den Blutdruck und verlangsamt den Herzschlag. Entsprechend wird sie bei Bluthochdruck, Depressionen, Unruhe oder Schlaflosigkeit angewendet. In Asien setzt man die Rauwolfia traditionell gegen Schlangenbisse, Insektenstiche, bei Fieber und bei Durchfall ein. Auch im Ayurveda (wo sie das sogenannte Pitta-Dosha besänftigt), in der Traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und in der Homöopathie wird die Rauwolfia genutzt.

Nebenwirkungen der Rauwolfia

Als Nebenwirkungen können bei der Verwendung der Rauwolfia eine verstopfte Nase, Müdigkeit, Ängste bis hin zu Kreislaufproblemen, Herzbeschwerden und Depressionen auftreten.

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