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Roterle: Laubbaum aus dem Westen Amerikas

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Baum  

Roterle: Laubbaum aus dem Westen Amerikas

26.09.2016, 11:07 Uhr | jk (CF)

Die Roterle (Alnus Rubra) oder auch Oregon-Erle darf auf einen Superlativ stolz sein: Sie ist in der Gattung der Erlen die größte Pflanzenart der Welt. Der sommergrüne Laubbaum wird bis zu 35 Meter hoch, das direkt nach dem Fällen rostig-hellrote Holz gab dem Baum seinen Namen.

Verbreitung und Aussehen 

An der Pazifikküste des westlichen Nordamerikas vom südöstlichen Alaska bis nach Kalifornien erstreckt sich ein rund 200 Kilometer breiter Streifen, in dem die Roterle beheimatet ist. Vom US-Bundesstaat Washington aus gesehen, stößt man sogar noch nach 600 Kilometern in Idaho auf die Oregon-Erle. Die Rinde des Baums ist grau und glatt sowie von kleinen runden Korkwarzen bedeckt. Die wechselständigen, eiförmigen Laubblätter werden zwischen sieben und 15 Zentimeter lang, weisen grob gesägte Ränder auf, spitzen sich zu und biegen sich nach oben. Letzteres ist eine Spezialität der Roterle. Keine andere Erlenart weist dieses Merkmal auf.              

Blütezeit der Roterle 

Im Februar und März kommt es zur Blüte, lange bevor der Laubaustrieb des Alnus rubra in Sicht ist. Die zehn bis 15 Zentimeter langen, männlichen Blütenstände bilden rötliche, hängende Kätzchen. Aufgerichtet sind dagegen die weiblichen Kätzchen, die zu zwei bis drei Zentimeter langen, verholzten Zapfen werden. Der Wind übernimmt die Bestäubung und setzt die Samen der Oregon-Erle im Herbst und Winter frei. 

Verwendung früher und heute

Einst nutzten die Ureinwohner den rotgelben Farbstoff, den sie durch Abkochen der Rinde des Alnus rubra gewannen. Die Roterle wächst enorm schnell, deshalb ist sie besonders geeignet zur Besiedlung von brachliegenden Flächen. Darüber hinaus wird die Roterle abwechselnd mit Nadelbäumen angebaut. Das soll dem Pilz Phellinus weirii Einhalt gebieten, der besonders für die Douglas-Tannen zu einer ernsten Bedrohung geworden ist. Auch wenn das Holz des Baumes nicht zur Verwendung im Freien geeignet ist, hat es sich als Werkstoff für Möbel und sonstige Tischlerarbeiten durchgesetzt. 

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