Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Garten >

Öko-Test: Nur ein organischer Rasendünger ist sehr gut

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Schadstoffe und Pestizide gefunden  

Öko-Test: Nur ein organischer Rasendünger ist sehr gut

30.06.2017, 11:54 Uhr | dpa-tmn

Öko-Test: Nur ein organischer Rasendünger ist sehr gut. Ein Rasen wird gedüngt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/jarih)

Beim Düngen sollten Sie Handschuhe tragen. (Quelle: jarih/Thinkstock by Getty-Images)

Sie tragen das Wort "bio" oder "Natur" im Namen: Organische Rasendünger gelten als eine natürliche Variante der Bodenversorgung. Doch die Zeitschrift "Öko-Test" hat im Labor bei einer Stichprobe häufig Schadstoffe und Pestizide nachgewiesen.

In vielen organischen Rasendüngern finden sich Schadstoffe und Pestizide – und das obwohl diese Mittel als Bio-Varianten gelten. Darauf lässt eine Stichprobe der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe Juli 2017) schließen.

Schadstoffe, Salmonellen und Pestizide gefunden

Nur sechs von zehn Produkten im Test erzielten gute oder sehr gute Ergebnisse im Punkt Schadstoffbelastung. Acht Produkte enthielten Rückstände von insgesamt 17 Pestiziden. Zwei Produkte wiesen außerdem zu viel Schwermetal Chrom auf. Und in einem Produkt wurden Salmonellen nachgewiesen, die beim Ausstreuen mit bloßen Händen in den menschlichen Körper gelangen und eine schwere Magen-Darm-Erkrankung auslösen können.

Deswegen rät die Zeitschrift "Öko-Test" Hobbygärtnern: besser sicherheitshalber zum Verteilen von Dünger Handschuhe tragen.

Falsche Angaben bei Zusammensetzung

Organische Dünger setzen sich aus Pflanzenresten und teils auch tierischen Materialien wie Borsten, Knochenmehl und Hornspänen zusammen. Sie gelten als besonders natürlich und unbelastet. Allerdings verläuft ihre Wirkung unkontrollierter und setzt langsamer ein als bei Mineraldüngern.

Weiterer Kritikpunkt der Tester: Die auf den Verpackungen angegebene Zusammensetzung der organischen Düngers unterscheidet sich in vielen Fällen deutlich von den Mengen, die das Labor nachwies. Teilweise fehlen auch Angaben.

Beides ist ein Problem für den Hobbygärtner: Rasendünger setzen sich aus Stickstoff, Phosphor und Kalium zusammen. Dazu können noch Magnesium und Schwefel kommen. Viele Hersteller bieten eine eigene Mischung an - und diese sollte der Gartenbesitzer passend zu den Bedürfnissen des Bodens auswählen, denn die Nährstoffkonzentration darin variiert von Ort zu Ort.

Nur einer ist "sehr gut"

Von den zehn getesteten Produkten erreichte eines die Note "sehr gut". Vier Rasendünger schafften die Gesamtnote "befriedigend", drei ein "Ausreichend", und jeweils eines ein "Mangelhaft" und ein "Ungenügend".

Ob der Dünger wirklich gut für Ihren Rasen ist und welche Nährstoffe Ihr Boden braucht, können Sie anhand einer einfachen Analyse erkennen. Erfahren Sie hier mehr. 

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Telekom Fotoservice
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017