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Polstermöbel richtig reinigen und pflegen: die besten Tipps

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Polstermöbel richtig reinigen und pflegen

09.06.2016, 14:35 Uhr | dpa-tmn

Polstermöbel richtig reinigen und pflegen: die besten Tipps. Bei vielen Flecken sollte man besser nicht reiben. (Quelle: imago/Niehoff)

Bei vielen Flecken sollte man besser nicht reiben. (Quelle: Niehoff/imago)

Flecken in Polstermöbeln sind besonders schwierig. Sie dringen oft tief ein und sind meist an gut sichtbaren Stellen. Deshalb muss man beim Entfernen der Flecken besonders vorsichtig sein, um den Schaden durch falsche Reinigungsmittel oder zu starkes Reiben nicht zu verschlimmern. Wie Sie Flecken aus Polstermöbeln am besten entfernen.

Kleine Flecken auf den Polstern sollten immer sofort behandelt werden. Die erste Maßnahme bei Wein, Ketchup und Cola ist, die Stelle mit einem sauberen Tuch sorgfältig abzutupfen. "Dann wird die verschmutzte Stelle mit einem feuchten Tuch vorsichtig vom äußeren Rand zur Mitte hin gereinigt", sagt Lothar Knerr vom Verband Deutscher Möbelsachverständiger. Stegherr empfiehlt außerdem, für ein besseres Reinigungsergebnis einen Schuss fettlösendes Spülmittel hinzuzugeben.

Blut, Ei und Urin sollten nur mit kaltem Wasser behandelt werden. Dabei darf auf keinen Fall gerieben werden. Nach der Entfernung des Flecks wird die ganze Fläche mit einem nebelfeuchten Tuch von Naht zu Naht abgewischt. Dadurch werden Trockenränder vermieden.

Größte Vorsicht mit Reinigungsmitteln

Reinigungsmittel sind nur mit Vorsicht anzuwenden. "Auf keinen Fall sollte Seife verwendet werden: Sie enthält Fett, welches dann beim Wischen in den Bezug und das Polster eindringt", warnt Siegfried Lange, Berater beim Deutschen Textilreinigungsverband in Bonn.

Die richtige Reinigung für jedes Polstermöbel

Die Art der Reinigung geben die Pflegesymbole vor. "Ein Blick auf das Kennzeichnungsetikett mit Pflegehinweisen und -symbolen ist unverzichtbar", erläutert Josefa Stegherr, Hauswirtschaftsmeisterin beim Verbraucherservice Bayern. Ein großer Buchstabe in einem Kreis steht beispielsweise für chemische Reinigung. Ein Waschbottich mit einer Temperaturangabe besagt, dass der Bezug gewaschen werden kann.

Grundsätzlich seien synthetische Materialien wie Mikrofaser leichter zu reinigen und strapazierfähiger als Stoffe aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Wolle, wie Knerr erklärt. In dieser Hinsicht seien auch farbenfrohe, gemusterte Bezüge pflegeleichter als einfarbige, helle Materialien. Zwar würden sie nicht weniger schmutzig, jedoch fielen die Gebrauchsspuren hier viel weniger auf.

Zur regelmäßigen Alltagspflege der Polstermöbel dient der Staubsauger. "Brösel, Haare, Schuppen und Staub lassen sich mit einer Polsterdüse wunderbar absaugen. Dabei dürfen auch die Ritzen nicht vergessen werden. Lassen sich Polster hochheben - umso besser", sagt Stegherr. Vorsicht sei bei Velours geboten: Damit keine Streifen entstehen, sollte die Leistung des Saugers reduziert und in Strichrichtung gearbeitet werden. "Ein guter Trick ist, einen Feinstrumpf über die Düse zu ziehen. Darin bleiben kleine Teile wie Ohrringe oder auch Legosteine sicher hängen." Auch ein Abbürsten in Strichrichtung kommt in Frage - allerdings nur mit einer weichen Bürste.

So entfernen Sie Rotweinflecken

Auf Stoffbezügen: Hier ist vor allem Eile geboten. Bei Rotweinflecken kann man sofort Salz, Weißwein oder Zitronensaft auf den Fleck geben und ungefähr eine Viertelstunde einwirken lassen, damit der Farbstoff zersetzt wird. Anschließend sollte man die Flüssigkeit durch das Auflegen von Toiletten- oder Küchenpapier aufsaugen. Danach kann man Rückstände mit einer Seifenlösung auswaschen. Wichtig: Hinterher mit einem Tuch den Bezug möglichst trockenreiben, damit keine Wasserflecken entstehen. Viele Hausfrauen schwören auch auf Rasierschaum als Hausmittel gegen Rotweinflecken. Der Rasierschaum muss kurze Zeit einwirken und kann dann ausgewaschen werden.

Auf Lederbezügen: Hier sollte man den Fleck einfach mit einem feuchten Tuch aufwischen. Falls im Haushalt vorhanden, sollte destilliertes Wasser zur Reinigung verwendet werden, damit keine Kalkflecken zurückbleiben. Präventiv kann man den Bezug regelmäßig mit Lederfett behandeln, dann dringen Flüssigkeiten nicht so leicht in das Leder ein.

Blutflecken entfernen

Aus Stoffbezügen: Bei frischen Flecken sollte man zur Reinigung ein Tuch mit kaltem Wasser befeuchten und das Blut vorsichtig von außen nach innen abtupfen. Damit keine Rückstände im Gewebe verbleiben, ist zudem die Anwendung einer kleinen Menge Flüssigwaschmittel ratsam. Alten Blutflecken rückt man am besten mit einer Lösung aus zirka einem Esslöffel Zitronensäure auf 100 Milliliter kaltem Wasser zuleibe.

Aus Lederbezügen: Frische Flecken behandelt man mit einem saugfähigen Papiertuch wie Küchen- oder Toilettenpapier durch vorsichtiges Tupfen, bis keine Rückstande mehr auf dem Tuch verbleiben. Anschließend kann man mit kaltem Wasser nachwischen. Dabei ist destilliertes Wasser am geeignetsten, damit keine Wasserflecken zurückleiben. Bei alten Blutflecken auf Leder ist eine professionelle Reinigung durch einen Fachmann unerlässlich.

Kaffeeflecken entfernen

Aus Stoffbezügen: Den Fleck zunächst mit Mineralwasser auswaschen, bevor man eine Lösung aus Feinwaschmittel zum Einsatz bringt. Bei getrockneten Kaffeflecken kann zuvor der Einsatz eines Dampfreinigers sinnvoll sein, der den Fleck vor der Reinigung wieder aufweicht.

Aus Lederbezügen: Reinigung mit einem feuchten Tuch. Wie allgemein bei der Behandlung von Leder, ist auch hier der Einsatz von destilliertem Wasser zur Vermeidung von Kalkrückständen ratsam.

Lippenstift entfernen

Hier gilt bei Leder und Stoff das Gleiche. Man gibt etwas Waschbenzin auf ein Baumwolltauch und reibt den Fleck von Außen nach innen aus dem Bezug. Weil dabei ein verhältnismäßig aggressives Reinigungsmittel zum Einsatz kommt, sollte man behutsam zu Werke gehen. Am besten vergewissern sie sich vor der Behandlung des Flecks an eine nicht sichtbaren Stelle, dass das Waschbenzin den Bezug nicht angreift.

Saucenflecken reinigen

Da Saucen in der Regel sehr fetthaltig sind, bietet sich sowohl bei Stoff als auch bei Leder der Einsatz von Spülmittel an. Den Lappen sollte man mit lauwarmen Wasser anfeuchten. Wichtig: Hinterher nochmal mit klarem Wasser nachwischen, um alle Spülmittelreste aus dem Bezug zu entfernen.

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