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Klopfkäfer: Gescheckter Nagekäfer deutet auf Pilzbefall hin

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Heimische Anobienart  

Klopfkäfer: Gescheckter Nagekäfer deutet auf Pilzbefall hin

01.08.2014, 10:53 Uhr | hm (CF)

Der Klopfkäfer ist mit 5 bis 7 Millimetern Körperlänge nicht nur die größte heimische Anobienart, sondern unterscheidet sich auch durch das Muster auf seinem braunem Rücken von anderen Nagekäfern: Aufgrund der gelblichen Haarflecken trägt er auch den Namen Gescheckter Nagekäfer.

Woher hat der Klopfkäfer seinen Namen?

Der Klopfkäfer will mit dem Kopf durch die Wand – oder zumindest durch das Holz. So scheint es zumindest, schlägt er sein Haupt doch bis zu 8 Mal pro Sekunde gegen den Balken, auf dem er sitzt.

Eigentlich dient dieses Verhalten dem Finden eines Geschlechtspartners. Da das Geräusch in den früheren Kranken- und Totenzimmern aber besonders gut zu hören war, weil hier ansonsten absolute Stille herrschte, wähnten die Menschen die Anwesenheit des Käfers als schlechtes Omen. So kam es, dass der Klopfkäfer im Volksmund Totenuhr genannt wurde.

Gescheckter Nagekäfer ist ein Sekundärschädling

In Wahrheit verkündet der Käfer aber nicht den nahenden Tod, sondern die Zerstörung von Holz. Und dafür ist nicht mal er selbst der alleinige Schuldige. Denn ein Gescheckter Nagekäfer würde niemals gesundes Holz befallen. Im Gegenteil: Er ist ein wahrer Katastrophentourist. Wo bereits ein Pilz im Holz gewütet hat, fühlt er sich wohl. Zum einen lockt ihn der Geruch an, zum anderen ist das angegriffene Holz für ihn besser verdaulich. 

Aus diesem Grund bezeichnen Experten ihn als Faulholzinsekt. Im zerstörten Holz legt er seine Eier ab, woraus sich schließlich die Larven entwickeln, welche jedoch auch gesundes Holz mit einer Feuchte von mehr als 16 Prozent fressen.

Pilz- und Klopfkäferbefall – was tun?

Bei einem Befall durch den Käfer ist nicht nur eine Beseitigung des Schädlings, sondern vor allem eine Ursachenbehebung nötig. Grund für das Auftreten des Käfers ist nämlich meist ein unerkannter Feuchteschaden – vor allem in Eichenholz in Fachwerkhäusern –, welcher Pilze gedeihen lässt.

In dem gesamten Bereich muss dann die Feuchtigkeit reduziert werden, wodurch der Pilz und der Klopfkäfer meist von selbst verschwinden. Ist dies nicht möglich, müssen thermische oder chemische Behandlungsmaßnahmen eingeleitet werden.

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