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Hausschwamm: Gefahr für die Gesundheit?

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Gebäudezerstörer  

Hausschwamm: Gefahr für die Gesundheit?

11.08.2014, 09:25 Uhr | rk (CF)

Hausschwamm: Gefahr für die Gesundheit?. Der Echte Hausschwamm kann Gefahr für die Gesundheit darstellen. (Quelle: VPB/Regionalbüro Schwerin)

Der Echte Hausschwamm kann Gefahr für die Gesundheit darstellen. (Quelle: VPB/Regionalbüro Schwerin)

Der Echte Hausschwamm, Serpula lacrymans, ist einer der von Hausbesitzern gefürchtetsten Schädlinge überhaupt. In gewisser Art und Weise stellt er auch eine Gefährdung für die menschliche Gesundheit dar. Hier erfahren Sie mehr zu diesem Thema.

Hausschwamm: Gesundheit durch Substanzschädigungen in Gefahr

Zunächst sei gesagt, dass der Hausschwamm für die menschliche Gesundheit in der Regel harmlos ist. Ein allergisches Potential der Sporen besteht zwar, doch geht die Gefahr vielmehr indirekt vom Schädlinge aus.

Durch den Pilzbefall der Bausubstanz können überraschend herabstürzende Holzbalkendecken sowie plötzlich einbrechende Holzböden beziehungsweise Tragekonstruktionen in einem Haus zu Verletzungen führen. Im schlimmsten Fall sorgt der Schaden an tragenden Elementen für den Einsturz eines ganzen Gebäudes.

Schimmel am Hausschwamm birgt Gefahren

Ebenfalls eine Gefahr für die Gesundheit: Schimmel, der sich auf den absterbenden Fruchtkörpern und auch auf den Mycelien des Echten Hausschwammes ausbreitet. Solcher Schimmel kann Unwohlsein, Kopfschmerzen, Allergien und andere Beschwerden auslösen.

Es ist generell sehr wahrscheinlich, dass sich Schimmel an den entsprechenden Stellen bildet, wo auch der Hausschwamm wütet. Glücklicherweise ist das Vorhandensein von Schimmel andererseits kein Garant für das Auftreten des Hausschwammes.

Aufwandsteilung bei Gefahr für die Gesundheit

Interessant: Wenn Sie Ihr Eigenheim aufgrund von Hausschwamm-Befall sanieren müssen und nachweisen können, dass die Sanierungsmaßnahmen einer ernsthaften Gesundheitsgefährdung – beispielsweise durch die Gefahr von einbrechenden oder herabstürzenden Gebäudeelementen – entgegenwirken, können Sie den Aufwand laut Bundesfinanzhof mit dem Fiskus teilen, wie "focus.de" in einem Online-Bericht erläutert.

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